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Die Distribution springt mit der Vorratshaltung ein
Für eine zuverlässige Lieferkette ist es erforderlich, an einer Stelle im System Bestandsaufbau vorzusehen. Für den Markt der elektronischen Komponenten greift hier die Distribution mit ihren Warenlagern. Die Distributoren sind von Natur aus darauf ausgelegt, als Experten der Vorratshaltung umfangreiche Lagerbestände zu verwalten. Sie sind in der Lage, die Nachfrage für einzelne Bauteile über eine große Kundenbasis zu aggregieren und somit Spitzen in der täglichen Nachfrage effizient auszugleichen.
Aufbauend auf den heutigen Marktanforderungen stellt Future Electronics Strategien für die richtige Bevorratung von Komponenten für individuelle Kundenbedürfnisse bereit. Das Programm des Bonded Inventory Managements (BIM) nimmt darin eine Schlüsselrolle ein. Im Rahmen dieses Programms bevorratet Future Electronics für seine Kunden eine kundenspezifisch gebundene Lagerhaltung an Komponenten für mindestens 12 Wochen. Auf dieser Grundlage wird die durchgehende Next Day Delivery der bevorrateten Komponenten ermöglicht. Der Distributor federt über diese kundenspezifisch gebundenen Lager Nachfragespitzen ab und garantiert die ununterbrochene Lieferkette.
Neben der kundenspezifischen BIM-Programme folgt Future Electronics der Philosophie der Bevorratung von umfangreichen Lagern über eine große Bandbreite der gängigen Komponenten. Als privat geführtes Unternehmen investiert der Distributor damit in die Sicherheit seiner Kunden, denn der Distributor ist in seinem Wirtschaften nicht den Zwängen der Wall Street unterworfen. Es zählt zur Servicestrategie gegenüber dem Kunden, das Warenlager durchschnittlich lediglich viermal pro Jahr umzuschlagen. Hierin besteht ein deutlicher Unterschied zu den börsennotierten Marktbegleitern, die ihre Lager neun bis zehnmal pro Jahr räumen und damit nur wesentliche geringere Vorräte an frei verfügbaren Komponenten bevorraten können.
Den Unterschied im finanziellen Mindset unterstreicht Future Electronics auch an anderen Stellen, an denen der Servicegedanke für den Kunden großgeschrieben wird. Branchenüblich wird der Zeitraum zwischen Lieferung der Komponenten und Zahlungsfälligkeit zugunsten des Cashflows möglichst kurz gewählt. Future Electronics gewährt seinen Kunden den größtmöglichen Spielraum, indem es treuen Kunden langfristige Zahlungsziele von 120, 150 oder sogar 180 Tage setzt und damit größeren Kreditrahmen gewährt. Davon profitieren beide Parteien, denn oftmals ist es der Cashflow, der Herstellern das erfolgreiche Wirtschaften schwer macht. Durch den längeren Spielraum trägt Future zur finanziellen Stabilität seiner Kunden und damit auch von sich selbst bei.
Für die Lieferlogistik von morgen
Future Electronics investiert für seine Kunden in die Anschaffungskosten für ihre Produkte und erweitert diese Investition in weitere global einheitliche Logistikdienstleistungen. Kunden profitieren von einer weltweit einheitlichen IT-Infrastruktur des Distributors, der unabhängig vom Produktionsstandort einheitliche Lieferservices des BOM weltweit garantiert – egal davon, ob es sich um Testmusterbestückung in Europa oder Serienproduktion in Asien handelt.
Seine Logistikkompetenz nutzt der Distributor auch dazu, Kunden und Herstellerpartner zum Erfahrungsaustausch in puncto Supply-Chain-Expertise zusammenzubringen. Der Standort des europäischen Warenlagers in Leipzig wurde für die Supply Chain Conference ausgewählt und dort 2015 eine eigene Veranstaltung für Fragen rund um Logistik- und Lieferservices ins Leben gerufen.
Diese Konferenz beschäftigte sich mit den Zukunftsszenarien der Logistikindustrie und des Supply-Chain-Managements. Ziel der neuen Plattform war es, den Kunden zu helfen, die eingangs beschriebenen Szenarien der nahezu sofortigen Verfügbarkeit im Warenfluss zum Konsumenten erfolgreich zu bewältigen. Erfolgreich war auch die erste Supply Chain Conference mit 150 europäischen Kunden, Herstellerpartnern und Industrieexperten, die gemeinsam über tragfähige Konzepte diskutierten.
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Bauteile-Trendliner für Verfügbarkeit und Preis
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* Chris McAneny ist Director of Strategic Business Development bei Future Electronics (EMEA)
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