austriamicrosystems Halbleiterhersteller meldet 26% Umsatzeinbruch für 2009

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Der österreichische Halbleiterhersteller austriamicrosystems musste im vergangenen Jahr einen Rückgang von 26% auf 137,2 Mio. € verkraften. Im vierten Quartal konnte der Spezialist für Analog-ICs wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Für 2010 wird ein Umsatzwachstum von 20% erwartet.

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Der österreichische Entwickler und Hersteller analoger ICs für Consumer-, Kommunikations-, Industrie-, Medizintechnik- und Automobilanwendungen, austriamicrosystems, musste einen Umsatzrückgang von 26% auf 137,2 Mio. € im Jahr 2009 verkraften. Im vierten Quartal konnte das Unternehmen eine Erholung beim Auftragseingang feststellen und kehrte mit einem gegenüber dem Vorquartal um 11% gesteigerten Umsatz von 43,9 Mio. € in die Gewinnzone zurück.

Kosteneinsparungen von 17 Millionen Euro

Im Jahr 2009 wurden verschiedene Maßnahmen getroffen, um die Kosten zu reduzieren, einschließlich eines Personalabbaus von 70 Stellen weltweit. Im Juni 2009 wurde Kurzarbeit für mehr als die Hälfte der in Österreich Beschäftigten eingeführt. Jedoch konnte diese Maßnahme zum Jahresende 2009 wieder aufgehoben werden. Als Resultat konnten von den operativen Kosten etwa 17 Mio. € eingespart werden.

2010 wieder mit Umsatzwachstum

Die Geschäftsentwicklung lag im vergangenen Jahr unter Berücksichtigung der globalen Wirtschaftskrise und ihrer Auswirkungen auf das Unternehmen im Rahmen der Erwartungen. Für das Gesamtjahr 2010 erwartet austriamicrosystems ein Umsatzwachstum von etwa 20% gegenüber dem Vorjahr, eine bedeutende Verbesserung der Bruttogewinnmarge und eine Rückkehr zur Profitabilität für das Gesamtjahr.

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