Geschäftszahlen Großer Profiteur vom KI-Boom ist Nvidia; Blackwell in voller Produktion

Von Susanne Braun 2 min Lesedauer

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Als die Verantwortlichen von Nvidia am 22. Mai 2024 die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2025 vorstellten, staunten manche nicht schlecht. Dass Nvidia einer der großen Profiteure des KI-Booms ist, war zu erwarten. Dass das Unternehmen ein Umsatzwachstum von mehr als 250 Prozent vermeldet, ist dann doch beeindruckend.

Nvidia schließt das erste Quartal des Fiskaljahres 2025 mit beeindruckenden Zahlen ab.(Bild:  Nvidia)
Nvidia schließt das erste Quartal des Fiskaljahres 2025 mit beeindruckenden Zahlen ab.
(Bild: Nvidia)

Die Elektronik- und Elektrotechnikbranche spricht KI und wenn es ein Unternehmen gibt, das von dem KI-Boom im industriellen, aber vor allem im digitalen Umfeld der LLMs und KI-Rechenzentren profitiert, dann ist es Nvidia – sämtlichen regulierenden Sanktionen zum Trotz.

Am 22. Mai 2024 haben die Verantwortlichen von Nvidia die Zahlen zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025 vorgestellt, und die sind so beeindruckend, dass die Aktie des Unternehmens spontan die psychologisch wichtige Grenze von 1.000 US-Dollar übersprang.

Die Jahreszählung von Nvidia kurz erklärt: Weil ein Geschäftsjahr bei Nvidia am 31. Januar eines Jahres endet, befinden wir uns trotz des kalendarischen Jahres 2024 bereits im Nvidia-Geschäftsjahr 2025. Kurz und knapp vermeldeten die Verantwortlichen des Konzerns ihren Investoren also die folgenden Neuigkeiten:

  • Der Umsatz von Nvidia in Q1 des Geschäftsjahres 2025 beläuft sich auf 26 Milliarden USD, ein Plus von 262 Prozent im Vorjahresvergleich.
  • Dieser Umsatz wird stark aus dem Rechenzentrums-Geschäft unterstützt: Über dieses Geschäft wurden in Q1 22,6 Milliarden USD generiert; ein Plus von 427 Prozent im Vorjahresvergleich.
  • Nvidia meldet einen Gewinn in Höhe von 15 Milliarden Dollar (ein Plus von 462 Prozent im Vorjahresvergleich).
  • Die Umsatz-Prognose für das zweite Quartal FJ 2025 liegt bei 28 Milliarden Dollar.

Blackwell als Baustein für noch mehr Wachstum

Im März 2024 stellte Jensen Huang, Gründer und CEO von Nvidia, die nächste Generation der KI-Plattform vor, die auf die aktuell begehrte und leistungsstarke Grace-Hopper-Plattform folgen wird und laut Jensens Worten beim KI-Training 30-mal besser als Hopper sein soll.

Der GB200 Grace-Blackwell-Chip verbindet zwei Tensor-Core-GPUs vom Typ B200 mit der Grace-CPU über einen Die-to-Die-Link. Konkret handelt es sich um den Ultra-Low-Power NVLink mit einer Datenrate von 900 GByte/s. Die von Nvidia entwickelte Blackwell-GPU soll in der Lage sein, Modelle mit bis zu 10 Billionen Parametern zu berechnen. Dazu stehen auf dem Chip 208 Milliarden Transistoren bereit. Nicht nur soll Blackwell schneller arbeiten, sondern auch ressourcenschonender, also weniger Energie als Hopper für dieselben Aufgaben benötigen.

Huang zu den Aussichten für Nvidias Wachstum: „Wir sind bereit für unsere nächste Wachstumswelle. Die Blackwell-Plattform ist in voller Produktion und bildet die Grundlage für generative KI im Billionen-Parameter-Maßstab. Spectrum-X eröffnet uns einen brandneuen Markt, um KI im großen Maßstab in reine Ethernet-Rechenzentren zu bringen. Und NVIDIA NIM ist unser neues Software-Angebot, das generative KI in Unternehmensqualität liefert, die auf CUDA überall ausgeführt werden kann – von der Cloud hin zu On-Prem-Rechenzentren und RTX-KI-PCs – über unser ausgedehntes Netzwerk von Ökosystempartnern.“

„Die nächste industrielle Revolution hat begonnen – Unternehmen und Länder arbeiten mit NVIDIA zusammen, um die Billionen Dollar teuren traditionellen Rechenzentren auf beschleunigtes Computing umzustellen und eine neue Art von Rechenzentren – KI-Fabriken – zu bauen, um einen neuen Rohstoff zu produzieren: künstliche Intelligenz“, fügt Jensen Huang hinzu. (sb)

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