Auftragsfertigung Großer Deal für Samsung Foundry: Tesla künftig wieder Kunde

Von Susanne Braun 2 min Lesedauer

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Die Fertigungssparte von Samsung kann sich über einen Erfolg freuen. Autohersteller Tesla soll dem Unternehmen vertraglich zugesichert haben, Prozessoren im Wert von etwa 16,5 Milliarden US-Dollar abzunehmen. Dabei handelt es sich Berichten zufolge um den Automotive-Prozessor A16.

Die übernächste Generation der Tesla-Prozessoren soll wieder bei Samsung gefertigt werden.(Bild:  Samsung)
Die übernächste Generation der Tesla-Prozessoren soll wieder bei Samsung gefertigt werden.
(Bild: Samsung)

Während Auftragsfertiger TSMC aufgrund der Erfolge des hauseigenen 2-nm-Prozesses einen Großauftrag nach dem anderen einsackt, Partner sind unter anderem Qualcomm, Apple und AMD, steht das Geschäft von Samsung Foundry unter einem nicht so strahlenden Stern. Es heißt, dass der Yield, also die Ausbeute, der Samsung-Prozesse unbefriedigend sei. Gerüchte besagen, dass unter anderem deswegen beim Earnings Call zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres am 31. Juli 2025 Verluste eingeräumt werden müssen.

Da setzt ein nun bestätigter Großkundenvertrag ein richtiges und wichtiges Zeichen. Gegenüber südkoreanischen Behörden kündigte Samsung einen Liefervertrag für die Auftragsfertigung von Halbleitern mit einem Wert von mehr als 22 Billionen Won an, was rund 16,5 Milliarden US-Dollar entspricht. Enddatum des Vertrags ist im Dezember 2033. In dieser Ankündigung wurde der Name des Kunden nicht genannt, doch das holte Tesla-Chef Elon Musk umgehend via X nach.

Tesla zurück als Samsungs Großkunde

Dort heißt es: „Die riesige neue Fabrik von Samsung in Texas wird sich der Herstellung des AI6-Chips der nächsten Generation von Tesla widmen. Die strategische Bedeutung dieses Schrittes kann kaum überschätzt werden. Samsung stellt derzeit den AI4 her. TSMC wird den AI5, dessen Entwicklung gerade abgeschlossen wurde, zunächst in Taiwan und dann in Arizona herstellen.“

Daraus wird ersichtlich, dass der Startschuss für den Auftrag zwar gefallen ist, die Produktion aber nicht umgehend beginnt. Mit der Texas-Fab ist das Samsung-Werk in Taylor gemeint, das zwar nahezu fertiggestellt ist, dessen Produktion, so wurde es jüngst angekündigt, allerdings erst im Jahr 2027 hochfahren soll.

Der A16 ist der ADAS-Prozessor der übernächsten Generation, der im besten Fall auch das autonome Fahren erlaubt. Da von Musk aus bekannt wurde, dass der A15 wahrscheinlich erst Ende 2026 oder Anfang 2027 von TSMC in Serie produziert wird, ist mit dem Produktionsbeginn des A16 vermutlich erst ab 2029 zu rechnen (via Heise). (sb)

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