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Kein Verlust der Festigkeit
Am weitesten vom Leitungskern entfernt liegt die Schirmung eines Leiters. Sie erfährt daher die größte Biegebeanspruchung. Wenn sich die Reibung zwischen Schirm und Leiter sowie Schirm und Mantel reduzieren lässt, entsteht weniger Reibungswärme im Kabel und Materialbeanspruchung in der Abschirmung. Nutzt man dazu eine ePTFE-Bandierung mit einem Reibungskoeffizienten von 0,02 auf beiden Seiten der Schirmung, gleitet jede Leitung an der anderen und der äußere Abschirmung geschmeidig vorbei, wodurch das gesamte Kabel als Ganzes viel biegeweicher bei Drehbewegung (Rotation) und Verwindung (Torsion) ist. Das reduziert den Verschleiß innerhalb des Kabels.
Kabel, bei denen sich die Festigkeit im Laufe der Zeit nicht verringert, bieten mehr Freiräume beim Einsatz und weisen eine längere Lebensdauer auf.
Zugfest und sicher vor Biegebruch
Jeder Kabelmantel muss sowohl die Schirmung als auch die Leiter sicher vor Umgebungseinflüssen schützen und zugleich besondere Zugfestigkeit sowie Biegebruchfestigkeit besitzen. Desweiteren sollen Leitungsisolation und Kabelmantel dünn sein, Kondenswasser vertragen und flüssigen Medien widerstehen.
Viele Anwendungen nutzen langlebiges Polyurethan (PU) als Mantel. Doch für Umgebungen, in denen eine geringe Partikelemission gefordert wird, ist Polyvinylchlorid (PVC) die bessere Wahl. Ummantelungen aus ePTFE bieten erhöhten Schutz und verbesserte Isolation sowie Beständigkeit gegen chemisch aggressive Medien. Wenn das Kabelpaket durch Maschinenteile gleiten soll, ist ePTFE am besten geeignet, weil es abriebfest ist und damit die Kabellebensdauer verlängert.
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