Keynote-Vortrag

Generationsunterschiede im eigenen Unternehmen besser verstehen

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Im Zweifel für den Angeklagten – Divers denken lernen

Tammy Erickson nennt dafür ein Beispiel: Kürzlich habe sich bei ihr eine ältere Person beklagt, dass jüngere Kollegen nicht korrekt schreiben würden und keine richtige Zeichensetzung in der schriftlichen Kommunikation verwendeten. „Den Rückschluss, die jungen Leute könnten das nicht, halte ich für etwas gefährlich“, so Erickson. Oftmals sei es jungen Leuten einfach nicht bewusst, wie wichtig den älteren Beschäftigten korrekte Sprache und Zeichensetzung seien.

Deswegen müssten Führungskräfte ihre Erwartungen klar formulieren. Zudem helfe die Haltung „im Zweifel für den Angeklagten“: „Wir sollten uns in solchen Situationen immer erst fragen, ob unser Gegenüber die Dinge möglicherweise auf eine völlig andere Art angeht als wir selbst.“

Kulturelle Unterschiede der Generationen berücksichtigen

Diese Einsicht gelte vor allem auch für kulturelle Hintergründe von Beschäftigten. „Insgesamt sind die weltweiten Unterschiede zwischen den Generationen enorm“, so Erickson. Es ließen sich zwar immer mehr Ähnlichkeiten unter den jüngeren Generationen verschiedener Länder beobachten, da ihre Vertreter über das Internet global kommunizierten und immer mehr Erfahrungen miteinander teilten.

Doch die prägende Phase, für die meisten Menschen zwischen 11 und 15 Jahren, sei etwa von den Ansichten der Eltern, dem religiösen Hintergrund, dem kulturellen Erbe und dem wirtschaftlichen Status bestimmt – alles Aspekte, die sich in einzelnen Ländern stark unterschieden.

In ihrem Keynote-Vortrag auf der Messe Zukunft Personal in Köln präzisiert Tamara J. Erickson mit einer Mischung aus Humor und Tiefgang, was die Generationen, die heute in Unternehmen zusammenarbeiten, weltweit ausmacht. Sie bringt viele Beispiele für Missverständnisse am Arbeitsplatz mit und gibt Ratschläge, wie es besser geht.

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