Bilder von der LOPEC 2016

Gedruckte Elektronik erfährt Aufschwung durch Wearables und Automotive

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Prototypen und Produktneuheiten

Die "Demo Line" bewies auch dieses Jahr die Praxistauglichkeit der Druckverfahren. 17 Mitglieder der OE-A beteiligten sich daran. Koordiniert wurde sie vom Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme.

Hergestellt wurden Verpackungen mit integrierten Elektrolumineszenz-Flächen. Mittels Siebdruck wurden die funktionalen Schichten auf Papier und Folie aufgetragen. Die Leuchtflächen können mit Hilfe von Inkjet-Druck personalisiert werden.

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Der Prozess wurde an der TU Darmstadt entwickelt. Kommerziell ließe sich die Technik nutzen, um Verpackungen und andere Produkte mit leuchtenden oder blinkenden Elementen zu versehen – das verspricht großes Potenzial für die Werbe- und Verpackungsindustrie.

Der Spezialglashersteller Schott präsentiere flexible, ultradünne Gläser für die gedruckte Elektronik. Mit einer minimalen Dicke von 20 µm sind die Gläser biegbar und gleichzeitig stabil. Die ultradünnen Gläser verbinden die klassischen chemischen, physikalischen und mechanischen Vorzüge mit Eigenschaften wie minimale Dicke und Biegbarkeit, die bisher nur Polymere boten.

Mit Ultradünngläsern können verschiedene Funktionalitäten bei gedruckten Elektronikkomponenten realisiert werden, zum Beispiel Berührungssensoren, flexible Displays, Beleuchtungskomponenten, organische Solarzellen oder intelligente Etiketten. Eingesetzt wird das Glas bereits als Abdeckung von Fingerabdruck-Sensoren hochwertiger Smartphones, die auf Grund der Materialeigenschaften von Glas die Zuverlässigkeit der Authentifizierung verbessern. In naher Zukunft erwartet Schott den Einsatz seines Ultradünnglases in Kamera-Modulen von Smartphones und in der Halbleiterelektronik im Bereich Chip-Packaging.

Auf der Ausstellungsfläche "Innovation Showcase" konnte man die gedruckte Elektronik real in Augenschein nehmen und zum Teil sogar anfassen. Das Spektrum reichte von OLED-Beleuchtungselementen über verschiedene Gesundheits- und Fitness-Accessoires bis hin zu Smart Textiles und Smart Labels.

Zum Beispiel stellte das Fraunhofer IISB ein neuartiges Fitness-Shirt samt Auswertungssoftware vor. FENC präsentierte ein Shirt, das mithilfe der Fermi-Technologie Herzschlag und Körperbewegungen mittels eines leitenden Polymers misst. Weitere Produkte finden Sie in der Bildergalerie zum Beitrag.

Die nächste LOPEC findet von 28. bis 30. März 2017 in München statt.

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