Fahrzeugentwicklung

Funktionsorientierte Entwicklung schafft Transparenz und stellt perfektes Zusammenspiel aller Komponenten sicher

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Ohne verbindliche Strukturen kein funktionsorientierter Ansatz

Bei dem Aufbau der Struktur für die funktionale Beschreibung und der Regeln für die Beschreibung von Funktionen sind die unterschiedlichen Sichtweisen und die Anforderungen an die Granularität der funktionalen Beschreibung zu betrachten. Eine generelle Vereinheitlichung muss hier nicht im ersten Schritt erfolgen, solange künftige Möglichkeiten einer Zuordnung der unterschiedlichen Sichtweisen offengehalten werden.

Darüber hinaus sollten bei einer Einführung eines funktionsorientierten Ansatzes verbindliche Strukturen geschaffen werden mit Funktionsverantwortlichen, die Konzeption, Beplanung und Umsetzung zumindest koordinieren und als zentrale Ansprechpartner bezüglich des Funktionsinhalts zur Verfügung stehen.

Perfektes Zusammenspiel aller Funktionen als Ziel

Der bauteilorientierte Entwicklungsansatz stellt die Komponenten in den Vordergrund – die funktionsorientierte Methode hingegen hat das perfekte Zusammenspiel von Funktionen als Zielvorgabe. Das Ergebnis: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Ein durchgängiger funktionsorientierter Ansatz vermeidet viele Reibungsverluste und schafft nachvollziehbare Transparenz über die gesamte Fahrzeugentwicklung sowie deren eigentlichen Entwicklungsinhalt. So wird der andauernde Komplexitätsanstieg in der Fahrzeugentwicklung beherrschbar(er).

*Björn Dietrich ist Senior Consultant bei der Actano GmbH, München

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