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Von der Spezifikation in die Verifikation

Die Implementierungsplanung stellt den Übergang von der Spezifikation in die Verifikation dar (vom linken Ast des V-Modells in den rechten Ast). Die Implementierungsplanung umfasst alle Funktionen in Form einer Baumstruktur sowie die Zuordnungen der zu realisierenden technischen Komponenten und die Verantwortlichkeiten. Diese Sicht wird noch um eine zeitliche Ebene ergänzt, die das Datum der Realisierbarkeit beschreibt.
Die Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Umsetzung

Da die Organisationsstruktur bei den OEMs im Bereich Automotive heute noch bauteilorientiert ist, bringt die Verankerung eines funktionsorientierten Ansatzes umfangreiche Veränderungen in den Prozessen und der Organisation eines Herstellers mit sich. Schließlich sind alle Entwicklungsbereiche davon betroffen. Bei der bauteilorientierten Entwicklung hat das Entwicklungsteam einen klar definierten Verantwortungsumfang und bewegt sich innerhalb eigener Systemgrenzen. Hinsichtlich der systemübergreifenden funktionsorientierten Entwicklung müssen die Verantwortlichkeiten neu geregelt werden.
Nach und nach von der bauteile- zur funktionsorientierten Entwicklung
Es empfiehlt sich eine schrittweise Umstellung von einer bauteilorientierten Entwicklung auf einen funktionsorientierten Ansatz. Zum Beispiel kann dies anhand eines Kernbausteins der funktionsorientierten Entwicklung, der Implementierungsplanung, erfolgen. Die hier gewonnenen Erfahrungen können dann bei einer späteren Ausweitung der funktionsorientierten Betrachtung berücksichtigt werden.
Die Ziele und die konkrete Verwendung der Implementierungsplanung müssen im Vorfeld exakt beschrieben und definiert werden, um sich nicht in einem zu hohen Detaillierungsgrad zu verlieren.
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