Industriekommunikation 2012

Fünf Fragen an Klaus Elter

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Welche strategischen Ziele haben Sie sich für 2012 vorgenommen?

„Unser Mutterhaus in Schweden hat in den letzten Jahren sehr viel in die Bedienoberfläche WeOS, die eigenen Produktionslinien und die Qualitätssicherung investiert. Nun sind die Erfolge spürbar, wir konzentrieren uns weiter auf Wachstum. Die Westermo-Gruppe hat zusätzlich Units in Singapur und den USA hervorgebracht. Außerdem gehen wir den weiteren Ausbau in China an.

In meinem Verantwortungsbereich sind wir 2011 von 14 auf 20 Mitarbeiter gewachsen, sodass wir durch noch mehr Agilität und Kundennähe überproportional zulegen und unsere Marktanteile steigern werden. Ganz wichtig sind für uns der wachsende Markt der erneuerbaren Energien, der Wasserversorgungs- und Wiederaufbereitungsbereich sowie das Segment Transport. Darauf fokussieren wir.

Wie? Mit intelligenten Produkten, mit stetiger Weiterentwicklung unseres mächtigen WeOS und dessen Anpassung an die sich ändernden Markterfordernisse sowie mit unschlagbaren Kombinationen von alten und neuen Technologien für die Kombination alter und neuer Netze. Denn unsere Kunden wollen sinnvoll investieren und möglichst neue Kommunikationstechnologien mit alten Netzen nutzen. Das realisieren wir.“

Jedes Unternehmen sagt von sich selbst, es sei das Beste. Was unterscheidet Westermo von anderen?

„Zum einen in der Kompetenz und dem Einsatz der Mitarbeiter für den Kunden. Wir nennen das Customer Experience. Zum anderen haben unsere Produkte einen Zusatznutzen, etwa die spezielle Kombination aus einfacher Bedienbarkeit und Funktionalität, gepaart mit absoluter Robustheit für den industriellen Einsatz. Nur ein kleines Beispiel: Wer bietet sonst noch die Möglichkeit eines Redundanzprotokolls zur gleichzeitigen Verwendung in gemischten redundanten Ringen, SHDSL und Glasfaser – unterstützt in einem Gerät?

Das macht nur Westermo. Wir sind eine sehr technologisch orientierte Firma und re-investieren zirka 14 Prozent unseres Gesamtumsatzes in die Weiterentwicklung von Produkten. Drittens müssen wir keine Kooperationen eingehen, da wir alles aus einer Hand anbieten – von der Forschung und Entwicklung bis hin zur individuell zugeschnittenen Lösung für den Kunden. Durch unser langjähriges Know-how übernehmen wir bei Unternehmen nicht einfach nur die gewachsenen Kommunikationsstrukturen, sondern harmonisieren, konsolidieren und optimieren sie auch. Das alles bringt dem Kunden neben einer Verbesserung seiner Kommunikation auch eine Verbesserung seiner Kostenstrukturen.“

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