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Keine festgelegte Funktionen
Mit 56 digitalen I/O-Pins, wählbaren Spannungsbereichen und der Möglichkeit, eine externe VOH/VIH-Referenz zur Verfügung zu stellen, bietet es die Funktionalität und Flexibilität für anspruchsvolle Hochleistungsprüfanwendungen. Mit dem Softwaretool LabVIEW kann der Anwender beispielsweise Muster erzeugen, protokollbasierte Tests oder andere digitale Aufgaben direkt auf dem Chip implementieren. Zwar lassen sich die Hochgeschwindigkeits-I/O nicht einfache Bedienen und die Treiber-API mit festgelegter Funktionalität ist nicht gegeben, jedoch überzeugt die Karte durch ihre Flexibilität und Rechenleistung.
In der Halbleiterbranche beispielsweise erfordern viele Anwendungen spezielle I/Os. Hochgeschwindigkeits-Digitalsignale reichen oft von 1 bis 10 GBit/s, entsprechen verschiedenen digitalen Standards wie LVDS, ECL oder XAUI und verwenden Multi-Gigabit-Transceiver.
Kommerziell erhältliche A/D-Wandler können mit mehreren GS/s abtasten und das bei hohen Bandbreiten. Für beide Fälle werden spezielle Front-End-Komponenten und Impedanzanpassung benötigt. Spezifische mechanische Teile des Systems werden wichtiger, etwa die Art des Anschlusses oder die Kabellänge.
Prüfsysteme mit Standardhardware nicht immer beste Lösung
Hochleistungsprüfsystem auf Basis von Standardhardware lassen sich nur schwer erstellen. Zwar entwickeln sie ihre Systeme nur selten lieber selbst, aber oft bleibt ihnen nichts anderes übrig, um die spezifischen Systemanforderungen zu erfüllen.

Das Adapter Module Development Kit bietet eine vollständige Dokumentation elektrischer und mechanischer Designdetails, einschließlich CAD-Dateien für Leiterplatten und Metallgehäuse. Der Anwender kann sich an die Richtlinien halten und beim Leiterplattendesign fast jede CAD-Software zu Hilfe nehmen. Nachdem die Leiterplatte hergestellt wurde, kann sie mit Komponenten bestückt und die mechanischen Anschlüsse angebracht werden.
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