Datenerfassungs- und Prüfsysteme FPGA-I/Os individuell mit LabVIEW programmieren

Autor / Redakteur: Vineet Aggarwal und Luke Schreier* / Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Mit FlexRIO wird ein wichtiger Schritt in Richtung anwenderdefinierte Systeme gemacht. Austauschbare Adaptermodule ermöglichen es, I/O-Anforderungen einer gewünschten Applikation zu erfüllen. Das auf Basis von PXI beruhende FPGA-Modul lässt sich mit LabVIEW programmieren.

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Seit den Anfängen des Konzepts der virtuellen Instrumente mit anwenderdefinierten Schaltern, Knöpfen und Benutzeroberflächen bis hin zur kompletten Systemmodellierung mit grafischem Systemdesign hat sich der Schwerpunkt deutlich von einer herstellerdefinierten zu einer anwenderdefinierten Sicht verlagert. Diese Flexibilität in der Software hat sich in den letzten Jahren bis auf den Chip erstreckt. FPGAs lassen sich besser anpassen: vom einfachen Erfassen gewonnener Messdaten bis hin zu komplexen dynamischen Prüfsystemen.

Anpassbares Front-End auf PXI-Basis

Von dieser Entwicklung haben auch die Werkzeuge von National Instruments profitiert. Sie reflektieren den Trend zu anwenderdefinierten programmierbaren Instrumenten. Die neueste Version der FPGA-Module unterstützen Festkomma-IP (Intellectual Property), eine Vielzahl zusätzlicher IP-Cores (Windowing und Rational Resampling) sowie effizientere Entwicklungs- und Fehlerbehebungswerkzeuge.

Hardwareseitig nutzen die derzeitigen Geräte der R-Serie die aktuellste FPGA-Technologie auf Basis des Xilinx Virtex-5. Mit ihm können Anwender Programmcode schneller ausführen und er bietet reichlich Kapazität für LabVIEW-Code. Nichtsdestotrotz wird dieser Fortschritt den spezifischen I/O-Anforderungen besonders anspruchsvoller Anwendungen oder Nischenapplikationen nicht immer gerecht.

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