Automatisierung auf der Hannover Messe Festo verknüpft Elektrik und Pneumatik in offener Systemarchitektur

Von Manuel Christa 2 min Lesedauer

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Der Automatisierer Festo stellt auf der Hannover Messe ein neues technisches Konzept vor: Die Esslinger nennen es „Seamless Automation“ und es verbindet Mechanik, Hardware und Software miteinander. Anwender sollen dadurch industrielle Anlagen schneller konstruieren und programmieren können.

Mit Seamless Automation macht Festo die Automatisierungstechnik so einfach, dass Technik ein Erlebnis wird. Das Konzept baut Komplexität ab und schafft Klarheit für intuitive Lösungen – zu erleben auf dem Festo Stand in Halle 13 auf der Hannover Messe 2026.(Bild:  Festo)
Mit Seamless Automation macht Festo die Automatisierungstechnik so einfach, dass Technik ein Erlebnis wird. Das Konzept baut Komplexität ab und schafft Klarheit für intuitive Lösungen – zu erleben auf dem Festo Stand in Halle 13 auf der Hannover Messe 2026.
(Bild: Festo)

In modernen Fabriken kommunizieren unzählige Maschinen, Sensoren und Antriebssysteme ununterbrochen miteinander. Doch je mehr Komponenten unterschiedlicher Hersteller und Technologien aufeinandertreffen, desto komplexer und fehleranfälliger wird das Gesamtsystem. Der Automatisierungskonzern Festo steuert auf der diesjährigen Hannover Messe in Halle 13 gegen diese Entwicklung.

„Seamless Automation verbindet unser breit aufgestelltes Lösungsportfolio mit durchgängiger Konnektivität und einer intuitiven Digital Experience für unsere Kunden“, erklärt Frank Notz, Vorstand Sales bei Festo. Im Kern der Strategie geht es darum, dass Maschinendaten ohne Brüche von der einzelnen mechanischen Komponente bis hinauf in die übergeordnete Steuerungsebene fließen. Dabei integriert der Hersteller neben der reinen Hardware auch Softwarekomponenten und KI-Algorithmen in sein Portfolio.

Standardisierte Protokolle statt geschlossener Insellösungen

Das Unternehmen öffnet seine Systemarchitektur. Diese strategische Entscheidung ermöglicht es, dass auch externe Einzelkomponenten von Drittanbietern problemlos mit den hauseigenen Modulen von Festo interagieren. Statt auf geschlossene Insellösungen setzt der Konzern auf technologieübergreifend standardisierte Protokolle und gleichbleibende Architekturprinzipien über alle Baureihen hinweg. Hardware, Mechanik und Software rücken so eng zusammen, dass sich die Geräte im industriellen Netzwerk selbstständig erkennen und automatisch zusammenarbeiten.

Das Konzept begleitet den gesamten Lebenszyklus einer Produktionsanlage. Bereits bei der Konstruktion und dem Design der Maschinen tauschen die Systeme die ersten relevanten Parameter aus. Während des laufenden Betriebs und bei späteren Wartungsarbeiten übergeben die Anlagenbetreiber die gesammelten Informationen dann ohne Systembrüche an die nächsten Prozessschritte. Ein durchgängiger Baukasten stellt dabei sicher, dass die Einzelteile physikalisch und digital ineinandergreifen.

Weniger Aufwand für Konstrukteure und Programmierer

Für die Anwender in der Industrie übersetzt sich diese technische Offenheit in eine spürbare Zeitersparnis im Arbeitsalltag. Maschinenbauer und Programmierer binden deutlich weniger Ressourcen, da sie die passenden Produkte einfacher auswählen, in die Anlage integrieren und schneller in Betrieb nehmen.

Die Automatisierungstechnik soll ihre Komplexität verlieren und sich künftig deutlich intuitiver bedienen lassen. Flankierend dazu stellt das Unternehmen ein breites Lernangebot sowie das technische Anwendungswissen seiner eigenen Ingenieure bereit. (mc)

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