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Schutz gegen Vandalismus und Diebstahl
Adressiert werden müssen beispielsweise Sicherheitsanforderungen gegen Diebstahl und Vandalismus, IoT-Anbindungen oder auch die kosteneffiziente Anbindung von Videosensorik. All diese Funktionen findet man nicht auf Standard-Motherboards. Zudem ist auch bei großen Systeminstallationen gefordert, dass die Anzahl der Bauteile auf genau das reduziert wird, was wirklich gebraucht wird, denn bereits beim Roll-Out von nur 1.000 Geräten ist ein eingesparter Euro pro System bereits 1.000 Euro wert.
Angesichts der Vielzahl von digitalen Werbedisplays, Zapfsäulen oder Parkscheinautomaten erkennt man schnell den Bedarf einer höchst differenzierten kundenspezifischen Systemauslegung auf Embedded-Computing-Level. Anbieter wie Technagon sind deshalb nicht nur Konstruktions- und Fertigungspartner, sondern echte Entwicklungspartner für Anbieter von Digital-Signage- und POI-Systemen, die maßgefertigte Lösungen haben wollen. Zugekauft werden lediglich Komponenten wie zum Beispiel Computer-on-Module. Diese Core-Entwicklung überlässt das Unternehmen bewährten Embedded-Partnern wie congatec.
Technagon entwickelt und fertigt das gesamte System aber nicht nur umfassend vom Carrierboard über mechatronische Komponenten bis zum kundenindividuellen Gehäuse oder Schaltschrank. Das Unternehmen erledigt auch Mikrocontroller-Programmierungen in ANSI C, C++, HTML und UML und bietet auch Protokoll-Support von I2C über TCP/IP bis hin zu industriellen Bussen. Geholfen wird sogar bei der Anwendungsentwicklung für Linux, Windows oder Android.
Das Unternehmen hat es sich also zur Aufgabe gemacht, OEMs alle erforderlichen Aufgaben abzunehmen, die mit der Integration der Embedded-IT-Systeme in ihre Applikation zusammenhängen. Und das finden OEMs gut, denn sie sind die Applikationsspezialisten. Immer öfter steckt ihr Know-how in der Software und in den begleitenden Services und immer weniger in der Hardware.
Die Embedded-IT-Systeme sind also nur Vehikel, die sie brauchen. Wenn man dieses Vehikel dann quasi fahrbereit und straßenzugelassen aus einer Hand anbieten kann, passt das Paket. Möglich werden so sogar Fabless-OEMs, von denen es abseits des klassischen Maschinen- und Anlagenbaus zunehmend mehr gibt: Beispielsweise auch bei den vielen IoT-Startups.
Standortvorteile sind auch durch die Nachbarschaft und enge Verbundenheit mit Dittrich & Greipl, einem Spezialisten im Bereich industrieller Gehäuse- und Gerätefertigung, gegeben. Einer der Gründer von Technagon, Jürgen Greipl, ist dort mittlerweile sogar in der Geschäftsführung aktiv.
Dennoch ist Technagon nicht auf das Leistungsportfolio eines einzelnen Dienstleisters beschränkt, sondern kann sich jederzeit frei am Markt die passende Fertigungsdienstleistung beschaffen. Da das Unternehmen auf keinen Maschinenpark Rücksicht nehmen muss, kann stets die am besten passende Lösung umgesetzt und ohne große Anlaufinvestitionen stets State-of-the-Art-Technik in der Fertigung eingesetzt werden.
* Mathias Freund ist Geschäftsführer von Technagon.
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