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Wie sind Sie zu Ihrer Position Leiter der Entwicklung Software Flugfunkradios bei Rohde & Schwarz gekommen?
Rohde & Schwarz hat für Führungspositionen ein Auswahlverfahren etabliert, wo man in einem Assessment Center einem Beobachtergremium seine Fähigkeiten beweisen muss. Zusammen mit dem Ruf, den man sich erarbeitet hat, gewinnen die Entscheider so ein recht umfassendes Bild eines Kandidaten für eine Führungsaufgabe, so dass die Wahrscheinlichkeit für eine Fehlbesetzung deutlich reduziert wird. Natürlich musste ich mich ebenfalls einem solchen Assessment unterziehen und mich gegenüber anderen Kandidaten durchsetzen.
Was reizt Sie an Ihrer Stelle besonders ?
Es gibt viele Dinge, die mir an meiner Aufgabe gefallen. Meine Position gibt mir die Möglichkeit zusammen mit Anderen Projekte durchzuführen und Zukunftstechnik zu gestalten, was ich alleine gar nicht schaffen könnte. Das geht nur im Team. Für mich fühlt sich ein gemeinsam zum Erfolg geführtes Projekt an wie der Gesamtsieg einer Fußballmannschaft in einem wichtigen Turnier.
Können Sie einen Ausblick geben, was die Zukunft für Software-Entwickler bei Rohde & Schwarz bereithält?
Ich bin überzeugt, dass die Wertschöpfung sich noch stärker in Richtung Software bewegen wird. Das hat einfach mit der Verfügbarkeit immer leistungsfähigerer Prozessoren und dem Wunsch nach noch mehr Funktionalität in allen Gebieten zu tun. Auch der Bereich Benutzeroberflächen gewinnt immer mehr an Bedeutung, wie man z.B. an den neuen RTO-Oszilloskopen von Rohde & Schwarz sehen kann, die mit Touch-Screen-Technologie ausgestattet sind.
Die Komplexität der Software wird übrigens weiter zunehmen. Rohde & Schwarz bietet deshalb jetzt schon Geräte mit mehreren Millionen Codezeilen an. So etwas ist nur mit modernsten Software-Technologien beherrschbar, welche Wiederverwendbarkeit und Flexibilität unterstützen. Obwohl wir schon sehr hohe Qualitätsstandards einhalten müssen, wird die zunehmende Komplexität bei hoher Innovationsrate eine fortwährende Verfeinerung im Software-Engineering und Projektmanagement erfordern.
Da wir immer versuchen, die Grenzen des technologisch Machbaren auszuloten, kann sich ein Software-Entwickler sicher sein, es stets mit moderner Hochtechnologie zu tun zu haben.
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