Embedded-Standards

Es gibt noch Hoffnung für ETX-Nutzer

< zurück

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Wie die ETX-Schnittstellen unterstützt werden

Vortex86DX3:  Blockdiagramm des SoC(Bild:  Bild: DMP Electronics)
Vortex86DX3: Blockdiagramm des SoC
(Bild: Bild: DMP Electronics)

Die wichtigsten Schnittstellen sind sicher der ISA-Bus, die seriellen Schnittstellen und ein IDE-Kanal, so dass zwei CompactFlash-Sockel auf dem Carrierboard unterstützt werden.

Während aktuelle x86-CPUs von Intel ein Memory-Hole für den ISA-Bus nicht mehr zulassen, kann auf dem Vortex86DX3 ein Speicherplatz über das BIOS reserviert werden. Neben den IRQs und IO-Bereichen mit vollem 16-Bit-Zugriff bietet der Vortex86DX3 ein 64-kByte-Memory-Hole im Bereich zwischen 0x000C0000-0x000DFFFF.

Auf die Verwendung des internen Ethernet Controllers wurde zu Gunsten eines externen Realtek RTL8119L am PCI Express Bus verzichtet. Damit wird die Langzeitverfügbarkeit und eine breite Unterstützung von Betriebssystemen (DOS, Windows XP, Windows 7 und Windows 10) erreicht.

Um eine Kompatibilität zu unterschiedlichen Carrierboard-Implementierungen zu gewährleisten, lässt sich der externe Ethernet-Controller im Current- and Voltage-Mode betreiben.

Wann der Einsatz von ETX heute noch sinnvoll ist

Unter welchen Gegebenheiten der Einsatz von ETX heute noch sinnvoll ist, kann nur der Anwender kompetent beantworten. Was Hersteller dazu beitragen können, ist die Plattform und ein umfangreiches Wissen aus vielen ETX-Anwendungen. Da jede Anwendung besonders durch die Verwendung von kundenspezifischen I/O-Karten unterschiedlich ist, sind generelle Statements nicht sinnvoll.

Die langfristige Verfügbarkeit über zehn Jahre und die funktionale Unterstützung der ETX-Schnittstellen machen es jedoch sinnvoll, die Anwendbarkeit zu prüfen und sich somit den wesentlich höheren Aufwand für eine komplette Neuimplementierung der Anwendung, zumindest für die nächsten Jahre, zu umgehen. Portwell bietet Migrationsunterstützung und spezielle OEM-Unterstützung durch ihre Niederlassung in Dreieich bei Frankfurt.

* Wolfgang Eisenbarth und Jan Felder arbeiten bei Portwell Deutschland

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:44210413)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung