Deutsche Mechatronics Erstes von jährlich 5000 Brennstoffzellen-Systemen ausgeliefert
Die Deutsche Mechatronics (DTMT) hat bei der Entwicklung der Brennstoffzellen-Systeme für die Proton Motor Fuel Cell GmbH aus Puchheim einen wichtigen Meilenstein erreicht: Drei Monate nach Erteilung des Entwicklungsauftrages hat das Unternehmen das erste funktionsfähige System ausgeliefert.
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Das erste Brennstoffzellen-Modul für Proton Motor hat im Mechernicher Werk die letzten Prüfungen vor der Auslieferung absolviert und die Abnahme durch den Kunden bestanden. Die nächste wichtige Stufe stellen nun die Funktionstests beim Kunden dar, bei denen das System erstmals im Dauerbetrieb elektrische Energie aus Wasserstoff und Sauerstoff erzeugen wird.
Die Systeme sind für den Einsatz in stationären Stromerzeugungen vorgesehen, in einer weiteren Projektstufe sollen auch Brennstoffzellen für den mobilen Einsatz, beispielsweise in Nahverkehrsbussen oder Gabelstaplern, optimiert werden. Nach der Entwicklungsphase soll die Fertigungskapazität im Mechernicher Werk sukzessive auf bis zu 5000 Einheiten pro Jahr ausgebaut werden.
Brennstoffzellen im Auto müssen extrem kompakt und wartungsfreundlich sein
DTMT optimiert die als Prototypen bereits erprobten Systeme für die Serienfertigung. Im Rahmen eines auf eine Dauer von fünf Jahren angelegten Kooperationsvertrages erarbeitet DTMT das optimale „Packaging“, denn gerade für den Einsatz in Fahrzeugen müssen die Systeme äußerst kompakt und gleichzeitig wartungsfreundlich sein. Auftraggeber ist die Proton Motor Fuel Cell GmbH, ein Spezialist für Brennstoffzellen und Brennstoffzellen-Hybridsysteme im mobilen und stationären Einsatz.
Interdisziplinär arbeitende Teams setzen ihr Knowhow schnell um
Wesentlicher Faktor für die kurze Lieferzeit des Projektes waren erneut die interdisziplinär arbeitenden Teams der DTMT, die ihr Knowhow aus unterschiedlichen Fachrichtungen im direkten Kontakt miteinander und ohne Schnittstellenverluste schnell umsetzen konnten – nicht nur in Elektrotechnik und Mechanik, sondern auch in Mess- und Regeltechnik, Strömungsmechanik, Thermodynamik und Verfahrenstechnik. Auch die Anforderungen an Projekt- und Änderungsmanagement hat DTMT im Projektablauf erfüllt, hier galt es, bei kürzesten Lieferzeiten flexibel auf wechselnde Anforderungen zu reagieren.
Der erste Schritt zur Großserienfertigung
Dr. Karlheinz Sossenheimer, Geschäftsführender Gesellschafter der Deutschen Mechatronics, freut sich, dass sich dieses Konzept erneut bewährt hat: „Innerhalb von nur drei Monaten haben wir aus einzelnen Komponenten ein funktionsfähiges Muster hergestellt, das sich sehen lassen kann. Bevor wir die Serienfertigung starten, wird es wahrscheinlich noch die eine oder andere Änderung geben, die sich aus den Dauertests ergeben, doch den ersten Schritt zu einer groß angelegten Serienfertigung haben wir erfolgreich absolviert.“
Thomas Melczer, Geschäftsführer von Proton Motor, kommentiert die Auslieferung: „Wir freuen uns über den gelungenen Projektstart für unser neues kompaktes 19‘‘-Brennstoffzellen-Modul. Die gute Zusammenarbeit unserer Mitarbeiter hat schnell zu einem ersten guten Ergebnis geführt. Die Entscheidung für die DTMT hat sich als richtig erwiesen.“
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