TU Braunschweig Entwicklung transparenter OLED-Displays mit Kaiser-Friedrich-Forschungspreis belohnt
Der diesjährige Kaiser-Friedrich-Forschungspreis ging an das Institut für Hochfrequenztechnik der TU Braunschweig. Im Rahmen des InnovationsForums Photonik in Goslar wurde die Arbeitsgruppe für die Entwicklung transparenter OLED-Displays ausgezeichnet.
Anbieter zum Thema
Am 15. Mai wurde im Rahmen des InnovationsForum Photonik in Goslar zum dritten Mal der Kaiser-Friedrich Forschungspreis verliehen. Preisträger in diesem Jahr waren die Display-Arbeitsgruppe des Instituts für Hochfrequenztechnik (IfH) der TU Braunschweig unter der Leitung von Dr. Hans-Hermann Johannes und die Elektronikarbeitsgruppe um Dr. Thomas Riedl.
Transparente OLEDS mit großer industrieller Bedeutung
Die Braunschweiger haben OLED-Displays mit einer Transparenz von 70% entwickelt. Sie konnten die leitenden Metallschichten durch amorphe Metalloxide ersetzen und mit einer transparenten Treiberelektronik ausstatten. Die Effizienz dieser Displays beträgt bis zu 70 cd/A. Derzeit werden Anwendungen in Fahrzeug-Kombiinstrumenten, in Scheiben und Spiegeln sowie in großflächiger Außenwerbung untersucht.
Der mit 15.000 € dotierte Kaiser-Friedrich-Forschungspreis wird bundesweit alle zwei Jahre für herausragende und anwendungsnahe Forschung in den Optischen Technologien vergeben. In diesem Jahr war der Preis innovativen Lichtquellen-Konzepten gewidmet. Preisstifter ist der Goslarer Unternehmer Dr. Jochen Stöbich.
Die Arbeit der TU Braunschweig hat sich gegen drei Mitbewerber durchgesetzt mit der Begründung: hoher Innovationscharakter und große industrielle Bedeutung.
(ID:211483)