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Dedizierter GPS-Chip anstelle eines Moduls
Eine weitere Option besteht darin, anstelle eines Moduls einen dedizierten GPS-Chip zu verwenden. Der L1-Band-GPS-Empfänger-IC MAX2741 von Maxim (Bild 5) hat eine Gesamtspannungsverstärkung von 80 dB und eine kaskadierte Rauschzahl von 4,7 dB für die Empfängerempfindlichkeit in Anwendungen, die –185 dBW für Ortungslösungen für Innenräume benötigen.
Zweifache Wandlung des GPS-Signals
Dieser Dual-Wandlungs-Empfänger wandelt das 1575,42 MHz GPS-Signal in eine erste ZF von 37,38 MHz und dann in eine zweite ZF von 3,78 MHz um. Ein integrierter 2- bzw. 3-Bit-ADC (1-Bit SIGN, 1- oder 2-Bit MAG optional) fragt die zweite ZF ab und gibt die digitalisierten Signale an den Basisband-Prozessor aus. Der integrierte Synthesizer bietet Flexibilität bei der Frequenzplanung und macht den Einsatz eines einfachen Leiterplattendesigns für Referenzfrequenzen zwischen 2 MHz und 26 MHz möglich. Durch den integrierten Referenzoszillator wird der TCXO- oder Quarzbetrieb ermöglicht.
Der Empfänger benötigt eine Spannungsversorgung zwischen 2,7 und 3,0 V und verbraucht bei Aktivität lediglich 30 mA, sodass eine Energy-Harvesting-Lösung als Energiequelle eingesetzt werden kann. Er ist in einem flachen, 28-poligen QFN-Gehäuse untergebracht und hat bei solchen kleinen, hochintegrierten Empfängerdesigns einen nominalen Betriebstemperaturbereich von –40 bis 85 °C bei 3 V.
Ultrakleine energieautarke Geräte
Die neuesten Designs der GPS- und Power-Management-ICs, -Module und -Antennen machen eine erfolgreiche Entwicklung von ultrakleinen energieautarken Geräten immer wahrscheinlicher. Das Laden von Lithium-Akkus mithilfe von Solarzellen und der Einsatz von dedizierten Power-Management-Geräten als Schnittstelle macht GPS-Empfänger immer vielseitiger einsetzbar und erschließt neue vielversprechende Anwendungsgebiete.
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