Biogas-Anlage schafft Produktionssicherheit Energiepolitik: HARTING wird Energie-autark

Von Kristin Rinortner 1 min Lesedauer

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Die HARTING Technologiegruppe reagiert auf die verschlechterten wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen: Mit dem Kauf einer eigenen Biogas-Anlage ist man in Espelkamp unabhängig von fossilen Energieträgern für Produktionsprozesse und Heizung.

Energiepolitik: Mit dem Kauf einer Biogas-Anlage in Espelkamp investiert die HARTING Technologiegruppe in die unabhängige Gas- und Wärmeversorgung und schafft damit Produktionssicherheit.(Bild:  Harting)
Energiepolitik: Mit dem Kauf einer Biogas-Anlage in Espelkamp investiert die HARTING Technologiegruppe in die unabhängige Gas- und Wärmeversorgung und schafft damit Produktionssicherheit.
(Bild: Harting)

Harting investiert einen zweistelligen Millionen-Betrag in eine eigene Biogas-Anlage, um die Produktion zu sichern. „Die durch den Ukraine-Krieg bedingte Versorgungsnotlage und befürchteten Energieengpässe haben uns deutlich gezeigt, dass wir unsere Grundversorgung selbst sichern und uns unabhängiger von politischen Entwicklungen machen müssen“, erklärt Philip Harting, Vorstandsvorsitzender der HARTING Technologiegruppe.

Das zwischenzeitlich aus diesem Grund aus dem Ausland importierte Propan-Gas ersetzt das Unternehmen jetzt durch heimisches Biogas.

Die international agierende Technologiegruppe mit ihren weltweiten Lieferverpflichtungen muss eine Produktion rund um die Uhr auch in Espelkamp gewährleisten und gleichzeitig die Energieversorgung zu planbaren Kosten sichern. Mit dem nun abgeschlossenen Kauf einer eigenen Biogas-Anlage in der Tütenbeke in Espelkamp bringt man die für das Unternehmen so wichtige Produktionssicherheit und auch die Umweltphilosophie auf einen gemeinsamen Nenner.

Das Biogas wird dabei nicht ins Erdgasnetz eingespeist, sondern in Espelkamp „direkt vor der Haustür“ im eigenen Netz verteilt. Dadurch wird im Jahr 2024 die Prozesswärme und Nahwärme netzunabhängig gedeckt. Das Unternehmen stellt sich damit autark von externer Belieferung auf, um sich für weitere Verknappungen in Notsituationen auf diese Weise bestens zu rüsten und die Kosten kalkulierbar zu halten.

So beruhigend die gelungene Investition auf der einen Seite ist, so frustriert stellt Philip Harting auf der anderen Seite fest: „Nur wegen der mangelhaften Energiepolitik in Deutschland sind wir gezwungen, teure Investitionen zu tätigen, die uns auf der anderen Seite für Forschung, Entwicklung und Innovationen im weltweiten Wettbewerb fehlen.“

Für Espelkamp hat das allerdings auch einen positiven Effekt: Mit dem Betrieb der Biogas-Anlage wird gleichzeitig das städtische Schwimmbad „Atoll” in Espelkamp beheizt. (kr)

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