EMS Elektronikdienstleister im Herzen von München

Redakteur: Eilyn Dommel

Seit über 10 Jahren entwickelt und produziert das Münchner Unternehmen High Q Electronic Service hochwertige Elektronik im Kundenauftrag. Dabei konzentrierten sich die beiden Geschäftsführer Anton Hacklinger und Markus Granzer zu Beginn nur auf den Großraum München.

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Die Geschäftsführer Anton Hacklinger und Markus Granzer von Hiqh Q Electronics (v.l.n.r.)
Die Geschäftsführer Anton Hacklinger und Markus Granzer von Hiqh Q Electronics (v.l.n.r.)
(Bild: High Q Electronic)

Warum haben Sie sich zu Beginn Ihrer Unternehmenstätigkeit nur auf den Großraum München konzentriert?

Hacklinger: Wir kennen den Münchner Elektronikmarkt recht gut. In und um München haben sich viele innovative Unternehmen angesiedelt.

Granzer: Wir sind davon ausgegangen, dass die Nähe zum Kunden sehr wichtig ist. Wir konzentrierten uns auf kleine und mittelständische Unternehmen, bei denen eine persönliche und vertrauensvolle Kunden-Lieferanten-Beziehung extrem wichtig ist, um Projekte erfolgreich umzusetzen. Kurze Wege erleichtern die Kommunikation und die termingerechte Realisierung der Projekte.

Hat sich Ihr Kundenportfolio über die Jahre trotzdem verändert?

Granzer: Ja, natürlich haben wir auch Kunden gewonnen, die regional nicht in München ansässig sind. Aber der Großteil unserer Kunden kommt nach wie vor aus München und dem Umland.

Heißt dies, dass Sie Ihre Dienstleistung in Zukunft auch außerhalb Ihres Heimatmarktes verstärkt anbieten werden?

Hacklinger: Das können wir uns gut vorstellen. Wir werden uns einzelne Märkte genau anschauen und uns dann überlegen, was wir machen werden.

Es gibt viele EMS-Dienstleister im süddeutschen Raum. Wodurch unterscheiden Sie sich von diesen?

Granzer: Einmal unterschieden wir uns natürlich durch diese starke regionale Ausrichtung. Wir verstehen uns aber nicht nur als reiner EMS-Dienstleister, denn das Bestücken von Leiterplatten ist nur ein Teil unseres Leistungsangebotes. Wir begleiten vielmehr unsere Kunden von der Ideenentwicklung bis zur Fertigung des Serienproduktes.

Das heißt, dass Sie bereits bei der Projektplanung hinzugezogen werden?

Hacklinger: Ja, das ist richtig. Wir können unsere Kunden schon in der Planungsphase auf Details aufmerksam machen, die später in der Serienproduktion zu Problemen, Ausfällen oder zu Mehraufwand und Zusatzkosten bei der Produktion führen könnten. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und Kompetenz bei der Planung und Umsetzung von Projekten für die Elektronikindustrie, können wir unsere Kunden effizient und präzise unterstützen.

Bedeutet dies auch, dass Sie die vom Kunden eingereichten Unterlagen auf Hindernisse in der Umsetzung prüfen?

Hacklinger: Wenn der Kunde dies wünscht, machen wir das natürlich. Unser Ziel ist es für unsere Kunden ein serienoptimiertes und risikominimiertes Endprodukt zu fertigen. Daher prüfen wir alle bereitgestellten Informationen und Entwürfe, bis hin zum Layout der Leiterplatten. Bei der Stromlaufplan-, Layout- und Dokumentationserstellung kann der Kunde bei Bedarf auch auf unsere CAD-Dienstleistung zurückgreifen.

Beinhaltet Ihr Angebot auch die Gerätemontage?

Materialeinkauf, über die Produktion und die Prüfung des fertigen Produktes. Unsere Mitarbeiter verfügen über die Erfahrung, das Know-how und das Equipment, um auch komplexe Systeme und Geräte zuverlässig und termingerecht zu fertigen. Wir kümmern uns um das erforderliche Montagematerial, die Fertigung der mechanischen Komponenten und verarbeiten die vom Kunden bereitgestellten Materialien. Zusätzlich übernehmen wir auch die komplette Kabelfertigung.

Können Sie auch kurzfristig auf Kundenwünsche reagieren, beispielsweise durch einen eigenen Lagerbestand an Bauteilen?

Granzer: Ja, denn wir verfügen über ein eigenes, umfangreiches, MSL-konformes Lager mit aktiven, passiven und elektromechanischen Bauteilen. Unser Materialbestand wird über eine ERP-Software aktiv verwaltet und sichert somit die termingerechte Verfügbarkeit zum Produktionsstart ab.

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