Solartechnik Eine Spannungsversorgung für den Solar-Energiespeicher
Wird die Photovoltaikanlage mit einem Energiespeicher kombiniert, lässt sich der effektive Eigenverbrauch auf bis zu 70% anheben. Zwei kompakte Schaltnetzteile versorgen die Steuerungslogik.
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Regenerative Energieerzeugung, beispielsweise durch eine Photovoltaikanlage auf dem Hausdach, hat durch das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und die entsprechende Förderung in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum erfahren. Um die erzeugte Energie zu einem großen Teil selbst verbrauchen zu können, sind Energiespeicher, wie sie etwa die Firma ASSISTEC entwickelt, ein geeignetes Mittel. Diese Energiespeicher brauchen eine geeignete Steuerungstechnik, die nachfolgen beispielhaft vorgestellt wird.
Ein Wandel in der Energieversorgung
Die alte Struktur der Energieerzeugung und -verteilung ändert sich aufgrund der Energiewende umfassend. Kleine, dezentrale Photovoltaik- und Windenergieanlagen, die an sehr vielen Standorten möglich sind, führen unter anderem dazu, dass die lokalen Verteilnetze teilweise ausgebaut werden müssen, um die Einspeisung realisieren zu können. Maßnahmen zum Netzausbau sind aber häufig mit sehr hohen Kosten verbunden. Ideal wäre es daher, wenn man die notwendige elektrische Energie direkt dort verbrauchen kann, wo sie erzeugt wird.
Hierbei macht sich ein Nachteil von Photovoltaik- und Windenergieanlagen bemerkbar: Strom erzeugen diese nämlich nur bei ausreichender Sonneneinstrahlung beziehungsweise bei ausreichendem Wind.
Gerade für die Photovoltaikanlagen auf Wohnhäusern ergibt sich hierdurch eine Diskrepanz zwischen Erzeugung und Bedarf: Um die Mittagszeit wird am meisten Strom produziert; der Verbrauch an elektrischer Energie ist aber in Privathaushalten abends am höchsten, wenn die Bewohner zu Hause sind.
Energiespeicher erhöhen den Eigenverbrauch
In der aktuellen Fassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) soll ein finanzieller Anreiz den Eigenverbrauch von Betreibern von Photovoltaikanlagen fördern. Hier ist speziell für kleinere Photovoltaikanlagen, die zwischen Januar 2009 und März 2012 in Betrieb gegangen sind, eine zusätzliche Eigenverbrauchsvergütung vorgesehen. Um den Zeitversatz zwischen Erzeugung und Verbrauch zu überbrücken und so den Anteil des Eigenverbrauchs zu erhöhen, ist eine Speicherung der elektrischen Energie notwendig.
Mit dem passenden Speichersystem lässt sich die Eigenverbrauchsquote einer üblichen Photovoltaikanlage auf bis zu 70% steigern. Ein geeigneter Energiespeicher wurde beispielsweise von der ASSISTEC Schaltanlagenbau entwickelt. Der LiFeSTORE-Energiespeicher des mittelständischen Unternehmens (das zur Gautzsch-Gruppe gehört) kann nicht nur bei der Errichtung einer Photovoltaikanlage mit eingebaut werden. Auch bestehende Photovoltaikanlagen lassen sich damit einfach nachrüsten. Die bereits installierte Wechselrichtertechnik und die Modulverkabelung der Anlage müssen dazu nicht geändert werden.
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