Indistrielle USV

Eine industriegerechte AC-USV für die Tragschienenmontage

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Die AC-USV für den Schaltschrank

Phoenix Contact bietet bereits mit der industrietauglichen Quint-AC-USV mit IQ Technology eine Alternative zu den häufig anzutreffenden Office-USV-Lösungen. Die USV lässt sich auf die DIN-Schiene rasten, besitzt die industrieüblichen Zulassungen und ist dank unterschiedlicher Energiespeichertechnologien flexibel einsetzbar. Das Gerät für den oberen Leistungsbereich hat sich in vielen Branchen wie der Photovoltaik, Windenergie oder auch der Prozessindustrie bewährt.

Für den Einsatz im Serienmaschinenbau im mittleren Leistungsbereich bietet Phoenix Contact jetzt mit der Trio-AC-USV eine weiteres industrietaugliches Gerät an. Das Unternehmen ist damit einer von wenigen Herstellern, die diese Technologie aktiv mit einem differenzierten Produktportfolio weiterentwickeln. Das System wird in zwei Varianten angeboten. Für den europäischen und asiatischen Bereich gibt es sie mit 230 VAC sowie mit 120 VAC für den US-Markt (Bild 1).

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Ausstattung der Geräte und Klassifikation

Die neue unterbrechungsfreie Stromversorgung fügt sich hinsichtlich Design und Funktion an die zweite Generation der Trio-Stromversorgungen an. Das Gerät kann auf eine Hutschiene aufgeschnappt oder mit einem optional erhältlichen Adapter an die Schaltschrankrückwand geschraubt werden. Mit einer geringen Einbautiefe findet die Trio-AC-USV im Gegensatz zu 19-Zoll-Rackgeräten in gebräuchlichen Schaltschränken Platz. Die äußere Erscheinung wird durch die Push-in-Anschlusstechnik und die Kunststofffront geprägt.

So funktioniert die Elektronik: Während des regulären Netzbetriebs werden die Batterien der USV überwacht und geladen, um für den Netzausfall vorbereitet zu sein. Fällt die Netzversorgung aus, schaltet die Trio-USV vom Netzbetrieb auf Batterieversorgung um. Dann wird die Last, etwa ein Industrie-PC, aus der Batterie über einen Wechselrichter versorgt, der die gespeicherte DC-Spannung wieder in eine AC-Spannung wandelt. Dabei ist es für die sensible Elektronik der versorgten Systeme wichtig, dass das USV-Modul nahezu unterbrechungsfrei und phasenrichtig in einer echten Sinuskurve umschaltet. Hier bieten vergleichbare Geräte oft nur eine Trapez- oder Rechteckspannung, die die versorgten AC-Verbraucher aus dem Tritt bringen können.

Gemäß der Klassifikation für unterbrechungsfreien Stromversorgungen VFD SS311 schaltet die Trio-AC-USV vom Netzbetrieb mit 230 V/50 Hz innerhalb von 6 ms auf Batterieversorgung um. Die eingebaute Batterie mit 3,4-Ah liefert für 1,5 Minuten maximal 600 W. Ein weiterer Energiespeicher mit 3,4 Ah von Phoenix Contact lässt sich verbinden, was die Entnahmezeit für den Maximalstrom auf vier Minuten erhöht. Die Energiespeicher sind in wartungsfreier VRLA-Technik (Valve-regulated lead acid – ventilgesteuerte Bleisäurebatterie) ausgeführt. Sie können in einem Temperaturbereich von 0 bis 40 °C betrieben werden.

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