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USV überbrücken längere Netzausfälle
Besteht im Fall einer gestörten Energieversorgung die Wahrscheinlichkeit eines Datenverlustes oder zieht diese Störung eine Unterbrechung der Produktion mit hohen Kosten nach sich, dann sollte zusätzlich zum redundanten Aufbau der Stromversorgung auch eine unterbrechungsfreie Lösung in Betracht gezogen werden.
Netzausfälle, die den Betriebsablauf stören oder schlimmstenfalls zum Erliegen bringen, können unterschiedliche Ursachen haben und von wenigen Millisekunden bis zu mehreren Stunden dauern; in rund 80% aller Fälle bricht die Spannung nur für maximal 200 ms ein. In der Praxis treten immer dann kurze Spannungseinbrüche bis 20 ms auf, wenn beispielsweise der lokale Energieversorger zwischen zwei Netzen umschaltet. Ausfälle bis 200 ms resultieren aus der schlechten Netzqualität im weltweiten Einsatz oder werden durch den Start von Maschinen mit hoher Anlaufleistung im kundeneigenen Netz verursacht. Länger andauernde Unterbrechungen sind in der Regel auf zerstörte Versorgungsleitungen oder andere schwerwiegende Fehler zurückzuführen.
Phoenix Contact bietet für die unterschiedlichen Ausfallzeiten ein durchgehendes Produktkonzept: Alle Stromversorgungen besitzen eine hohe Netzausfallüberbrückung unter Volllast, sodass kurze Ausfälle bereits ausreichend abgedeckt sind. Für Unterbrechungen bis 200 ms ist ein wartungsfreies Puffermodul erhältlich. Unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) mit externen Energiespeichern überbrücken Ausfälle bis zu drei Stunden.
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