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Trio-Diode sorgt für 100-prozentige Redundanz
Zwecks zusätzlicher Erhöhung der Betriebssicherheit entkoppeln Diodenmodule die parallel geschalteten Netzteile. Im wenig wahrscheinlichen (aber dennoch jederzeit möglichen) Fall eines geräteinternen sekundärseitigen Kurzschlusses der einen Stromversorgung liefert das andere Gerät weiterhin die volle Leistung. Der Kurzschluss hat keinen Einfluss auf die Versorgung der Last, sodass von einer 100-prozentigen Redundanz gesprochen werden kann.

Neu im Stromversorgungsprogramm von Phoenix Contact ist die 32 mm schmale Trio-Diode, die ohne seitlichen Abstand einfach auf die Tragschiene gerastet wird (Bild 2). Aufgrund ihres industrietauglichen Designs arbeitet die Diode bei Umgebungstemperaturen von –25 bis +70 °C. Der Nennstrom beträgt 2 × 10 A oder 1 × 20 A bei einem Eingangsspannungsbereich von 10 bis 30 V DC (Bild 3).

Liegen die Umgebungstemperaturen bis +40°C, können dauerhaft Ströme von 2 × 15 A oder 1 × 30 A getrieben werden.
Zur Überwachung der Redundanz gibt es einen potenzialfreien Relaiskontakt und die LED „Redundancy OK“ zur Visualisierung. Im Normalbetrieb ist der Relaiskontakt geschlossen und die LED leuchtet konstant. Sinkt die Eingangsspannung an einer der Klemmen unter einen Schwellenwert, öffnet der Kontakt und die LED erlischt. Der Relaiskontakt ist strombegrenzt und dauerkurzschlussfest ausgeführt, was ihn besonders zuverlässig macht (bei Kurzschluss kann er nicht verschweißen).
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