Power of Electronics Effiziente Testmethoden für Point-of-Load-Converter mit VNA

Von Dipl.-Ing. (FH) Michael Richter 3 min Lesedauer

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Wie lassen sich Point-of-Load-Wandler mit Vektor-Netzwerkanalysatoren zuverlässig analysieren? Bode-, Impedanz- und PSRR-Messungen liefern klare Einblicke und machen Unterschiede zwischen analogen und digitalen Reglern sichtbar.

Die Referenten: Andreas Federl ist seit 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent an der Technischen Hochschule Deggendorf. Markus Böhmisch ist seit 2021 als Entwicklungsingenieur bei Elec-Con Technology tätig.(Bild:  Andreas Federl & Elec-Con Technology)
Die Referenten: Andreas Federl ist seit 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent an der Technischen Hochschule Deggendorf. Markus Böhmisch ist seit 2021 als Entwicklungsingenieur bei Elec-Con Technology tätig.
(Bild: Andreas Federl & Elec-Con Technology)

Point-of-Load-Wandler sind heute zentrale Bausteine moderner Elektronik. Sie sorgen dafür, dass komplexe Systeme zuverlässig mit Energie versorgt werden – in Servern, in der Automobiltechnik oder in mobilen Endgeräten. Für Entwicklerinnen und Entwickler ist dabei entscheidend, die Stabilität und Performance dieser Wandler korrekt zu beurteilen. Das ist oft eine Herausforderung, weil interne Schaltungsdetails nicht offengelegt werden. Vektor-Netzwerkanalysatoren schaffen hier Abhilfe: Sie ermöglichen schnelle und präzise Messungen, darunter Bode- und Impedanzanalysen ebenso wie PSRR-Messungen. Diese Methoden sind in der Praxis von großer Bedeutung, wenn es darum geht, robuste Designs umzusetzen, Fehler effizient zu analysieren oder geeignete Bauteile auszuwählen. Besonders relevant ist derzeit der Vergleich analoger und digital konfigurierbarer Regler. Digitale Lösungen setzen sich zunehmend durch, stellen aber gleichzeitig neue Anforderungen an die Messtechnik.

Zentrale Aspekte des Vortrags

Im Mittelpunkt des Vortrags steht zunächst die Frage, wie sich die Stabilität von DC/DC-Wandlern zuverlässig bewerten lässt. Bode- und Impedanzmessungen liefern hier auch ohne Kenntnis der internen Schaltung verlässliche Ergebnisse und ermöglichen Aussagen über Phasen- und Gain-Reserven. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Power Supply Rejection Ratio. Die PSRR-Messung macht sichtbar, wie gut ein Wandler Eingangsstörungen unterdrücken kann – ein Faktor, der gerade bei komplexen Systemen entscheidend für die Funktionssicherheit ist. Schließlich geht es um den direkten Vergleich zwischen analogen und digital konfigurierbaren Reglern. Anhand praktischer Messungen werden Unterschiede in Regelung, Dynamik und Effizienz deutlich, die für die Wahl der passenden Lösung in der Entwicklungspraxis eine wichtige Rolle spielen.

DER KONGRESS FÜR ELEKTRONIKENTWICKLER

Entwickeln mit Weitblick – Die 360-Grad-Sicht auf die Elektronik

Power of Electronics
(Bild: VCG)

Von der ersten Idee bis zum marktreifen Produkt: Power of Electronics liefert Wissen, Werkzeuge und Kontakte für erfolgreiche Elektronikentwicklung. Egal, ob Sie am Anfang Ihrer Karriere stehen oder erfahrener Spezialist sind – hier finden Sie tiefgehende Inhalte, aktuelle Technologien und innovative Lösungen. Es erwartet Sie ein auf verschiedene Themengebiete der Elektronik fokussiertes Vortragsprogramm, eine übergreifende Fachausstellung mit den jeweiligen Spezialunternehmen und Komponentenanbietern sowie zahlreiche Möglichkeiten zum interdisziplinären Austausch und intensiven Networking.

Erkenntnisse für die Teilnehmer

Der Vortrag vermittelt praxisnah, wie sich Point-of-Load-Wandler mit Vektor-Netzwerkanalysatoren umfassend charakterisieren lassen. Die Teilnehmer erfahren, wie Stabilität, Ausgangsimpedanz sowie Phasen- und Gain-Reserven korrekt gemessen und interpretiert werden. Sie lernen außerdem, wie sich die PSRR über einen weiten Frequenzbereich bestimmen lässt und welche Aussagen sich aus Lastsprungtests über die dynamischen Eigenschaften ableiten lassen. Besonders aufschlussreich ist der Blick auf die typischen Signaturen analoger und digitaler Regler im Labor. Daraus ergibt sich ein praxisnahes Verständnis, das hilft, robuste und effiziente Designs zu entwickeln und die jeweils geeignete Technologie auszuwählen.

Die Referenten

Andreas Federl ist seit 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent an der Technischen Hochschule Deggendorf (Fakultät EMT) sowie im Bereich R&D bei Elec-Con Technology tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Stromversorgungstechnik, in Eingebetteten Systemen mit Sensorik und Energy Harvesting sowie in der angewandten Künstlichen Intelligenz. Im Rahmen einer kooperativen Promotion untersucht er die Virtualisierung von Energieversorgungsgeräten unter Einsatz von Methoden des maschinellen Lernens.

Markus Böhmisch ist seit 2021 als Entwicklungsingenieur bei Elec-Con Technology tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lehrbeauftragter und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Hochschule Deggendorf im Bereich Systemdesign/Hardware-Modellierung. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Simulation, der Schaltungsentwicklung sowie in der Optimierung von Stromversorgungen mit digital konfigurierbarer Regelung. (mr)

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