Störleistung von 30 bis 300 MHz Echtzeitmessung nach CISPR 16-2-2 und CISPR 14

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

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(Gauss Instruments)

Das Messen der Störleistung mit einer Absorberzange im Frequenzbereich von 30 bis 300 MHz ist eine Alternative, wenn die gestrahlte Störaussendung gemessen werden soll. Zuerst wird ein orientierender Frequenzsuchlauf durchgeführt. Die anschließende Suche nach dem Maximum wird mit einem Quasispitzenwert-Detektor an einzelnen Frequenzpunkten ermittelt. Dabei wurde klassischerweise der Empfänger auf die einzelne Frequenz eingestellt und die Absorberzange so lange verschoben, bis das Maximum gefunden war. Der Messempfänger TDEMI X mit seiner Echtzeitbandbreite von 325 MHz von Gauss Instruments ermittelt an sämtlichen Frequenzpunkten über einen Bandbereich von 30 bis 300 MHz sowohl den Mittelwert (CISPR-Average) als auch Quasispitzenwert parallel aktiv und stellt die Werte in Echtzeit dar. Der Messempfänger wird wird im voll CISPR-konformen Spektrogramm-Modus mit aktiver MaxHold-Funktion betrieben. Die Absorberzange wird über die gesamte Länge der Zangenlaufbahn verschoben, so dass die komplette Emissionsmessung in 10 Sekunden fertiggestellt ist. Sämtliche verschiedene Betriebsarten eines Prüflings lassen sich messen. Auch die Auswertung gegenüber der Grenzwertlinie sowie die anschließende Dokumentation der gemessenen Ergebnisse erfolgt automatisch mit einem Reportgenerator als eine Word-Datei.

Durch die Frequenzmaskentrigger kann außerdem schon während einer Messung gegen eine Grenzwertlinie geprüft werden und bei einer möglichen Überschreitung des Grenzwertes wird die Messung automatisch getriggert.

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