Signalmodulation

Echtzeit-Oszilloskop misst kohärent optische Signale

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UltraSync verbindet die Oszilloskope

Bild 1: Der Übergang von 100G auf 400G ist mit dem Echtzeit-Oszilloskop DPO70000SX nicht schwer. Zwei Geräte mit einer Bandbreite von 70 GHz und 200 GS/s werden mit UltraSync verbunden. Beide Geräte nutzen einen gemeinsamen Takt von 12,5 GHz.
Bild 1: Der Übergang von 100G auf 400G ist mit dem Echtzeit-Oszilloskop DPO70000SX nicht schwer. Zwei Geräte mit einer Bandbreite von 70 GHz und 200 GS/s werden mit UltraSync verbunden. Beide Geräte nutzen einen gemeinsamen Takt von 12,5 GHz.
(Bild: Tektronix)

Bei UltraSync nutzen die beiden Instrumente statt dessen einen gemeinsamen Takt von 12,5 GHz. Beide Instrumente werden zu einem einzigen Instrument. Das auch auch Auswirkungen auf den Jitter. Wird auf mehreren Kanälen gemessen, so verhält sich das System wie ein eigenständiges, monolithisches Oszilloskop. Damit ist die Messlösung auch sehr flexibel. Zusätzlich zu den vier 33-GHz-Kanälen bietet das Oszilloskop-System DPS77004SX zwei Kanäle mit einer Echtzeitbandbreite von 70 GHz. Durch einfaches Umschalten von 33 GHz auf 70 GHz lässt sich die Bandbreite und Abtastrate verdoppeln. Damit erhält der Testingenieur einen Einblick in einfach polarisierte 400G-Signale mit einem 100G-Testsystem.

Ist es erforderlich, auf 400G zu testen, so kann das ursprüngliche DPS77004SX-System komplett weiterverwendet werden. Nimmt man noch ein weiteres DPS77004SX-System mit zwei 70 GHz dazu, dann steht eine Lösung zur Verfügung, die doppelt polarisierte kohärente optische Signale erfassen kann. Gekoppelt wird über UltraSync.

Skalierbare Oszilloskope für unterschiedliche Projekte

Die Oszilloskope der Serie DPO70000S lassen sich skalieren: Ihre Einheiten können problemlos aufgeteilt und in anderen Projekten wieder zusammengefügt werden. So kann beispielsweise ein Labor, das vier Geräte mit 70 GHz verwendet hat, an eine andere Abteilung oder Labor weiter geben. Eine Konfiguration aus vier Einheiten kann so in zwei Systeme oder sogar in vier Einzelgeräte aufgeteilt werden. Dazu werden die UltraSync-Kabel entfernt. Damit kann in vier Projekten je ein Instrument eingesetzt werden. Die beschriebene Messlösung besteht aus vier Oszilloskopen des Typs DPS77004SX und ist für ein doppelt polarisiertes 400G-System geeignet. Verbunden sind die einzelnen Geräte über einen UltraSync-Takt mit 12,5 GHz. Jedes der vier Instrumente ist ein eigenständiges Oszilloskop, ohne dass andere Hardware erforderlich ist. Damit arbeitet der Testentwickler flexibel, wenn die Instrumente später für andere Zwecke eingesetzt und vom ursprünglichen Labor an ein anderes weitergegeben werden.

Viele andere Multi-Instrument-Architekturen enthalten ein Master-Instrument, das mehrere Erfassungsinstrumente steuert. Der Nachteil dieses Ansatzes besteht darin, dass die einzelnen Erfassungsinstrumente nicht eigenständig genutzt werden können.

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