Linux-PC mit GSM-Modul Drahtlose Spycam als Selbstbau-Kit
Wer sein wertvolles Eigentum rund um die Uhr kontrollieren möchte, ist entweder ständig unterwegs oder überlässt die Aufsicht anderen. Es gibt aber noch eine dritte Möglichkeit: die drahtlose Spycam – bei Round Solutions jetzt als Selbstbau-Kit erhältlich.
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Im Gegensatz zu einer klassischen Webcam verschickt eine Spycam aufgenommene Bilder automatisch per E-Mail oder speichert sie lokal auf einer Karte, typischerweise nach Alarmauslösung durch Bewegungsmelder oder eine Bildauswertungssoftware. Der M2M-Kommunikationsspezialist Round Solutions hat jetzt alle Teile im Programm, um eine völlig autarke Spycam aufzubauen.
Benötigt wird lediglich noch eine nahezu beliebige USB-Kamera. Da Standard-USB-Treiber verwendet werden, kann der Entwickler aus einer großen Bandbreite von Kameras wählen. Kernstück der Spycam ist das Modul AarLogic C10/3. Es verfügt sowohl über embedded Linux als auch über Komponenten für den schnellen Bildversand per GPRS.
„Bei dem Modul handelt es sich genau betrachtet um einen kleinen Linux-PC mit GSM-Modul. Der eigentlich PC mit GSM-Handy ohne Display und Anzeige hat das Volumen von 20% einer Streichholzschachtel – aber mit 200 MIPS die Rechenleistung eines kleinen PCs“, erklärt Harald Naumann, technischer Direktor von Round Solutions.
„Da sich das Modul beliebig programmieren lässt – beispielsweise in C – entstehen maßgeschneiderte Überwachungssysteme sozusagen im Handumdrehen“, so Harald Naumann weiter.

Die Stromversorgung der Spycam könne wahlweise über Netzteil oder Solarzellen erfolgen, für den Bildversand per E-Mail müsse natürlich die SIM-Karte eines geeigneten Providers eingelegt sein.
„Wir bieten zusammen mit den Bauteilen für die Spycam eine Demosoftware und kostenfreien Sourcecode in C an, mit der sich aufgenommene Fotos im JPEG-Format an eine beliebige E-Mail-Adresse verschicken lassen“, erklärt Naumann.
Die Demoanwendung sendet Emails mit Attachement, denn: „Einen Emailaccount hat heute jeder“, so Naumann.
Die Demo wird über einen Webserver auf der Platine gesteuert bzw. parametrisiert, z.B. mit der PIN-Nummer der SIM-Karte, APN und Passwort für GPRS, E-Mail-Account oder Größe des Fotos. Den Level der Sicherheit kann der Entwicklungsingenieur selbst bestimmen. Der Sourcecode liegt dem zum Starterkit kostenfrei bei. Die Registrierung ist kostenfrei.
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