Anoto Gruppe Digitaler Stift erlaubt sichere Dokumentation bei Narkoseprozessen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Während einer Narkose bei medizinischen Operationen müssen zahlreiche Informationen protokolliert werden. Eine spezielle Dokumentationslösung vereinfacht dabei die elektronische Datenerfassung mithilfe eines digitalen Stiftes.

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Ob Knochenbruch, Blinddarmentzündung oder Kaiserschnitt: sehr oft müssen Patienten in Narkose versetzt werden, um sie schmerzfrei behandeln zu können. Aus medizinischen und aus rechtlichen Gründen ist eine aufwändige Dokumentation des gesamten Anästhesie-Prozesses dabei zwingend notwendig: In einem Anästhesieprotokoll müssen alle relevanten Informationen wie beispielsweise Patientendaten, Medikation, Anästhesieverfahren und -verlauf protokolliert werden.

Die Städtischen Kliniken in Mönchengladbach setzen zu diesem Zweck die Lösung dotforms intensive ein, ein digitales Anästhesieprotokoll von Diagramm Halbach. Es basiert auf der von dem schwedischen Unternehmen Anoto entwickelten „Digital Pen and Paper Technologie“ und besteht aus einem digitalen Stift und einem gerasterten Papier. Der Stift ist mit einer digitalen Kamera ausgestattet, die Buchstaben und Wörter noch im Moment des Schreibens anhand des Rasters erkennt und digitalisiert.

Lösung ist papierbasiert

Via Dockingstation gelangen die Daten vom Stift auf den zentralen Krankenhaus-Server, auf dem alle Datensätze, die sich auf den Patienten beziehen, konsolidiert und mit den Eintragungen weiterer unterschiedlicher Stifte des Arzt- und Pflegepersonals synchronisiert werden. Alle Informationen stehen dann zeitnah in der gesamten Krankenhaus-IT zur Verfügung.

Die Integration von dotforms intensive bedeutete für das Personal keine Änderung ihrer gewohnten Arbeitsabläufe. Besonders vorteilhaft war, dass die Lösung nach wie vor papierbasiert ist. Das digitale Protokoll kann den Patienten damit über den gesamten Behandlungszeitraum begleiten.

Patientendaten sind jederzeit verfügbar

„Wir nutzen die dotforms Technologie in der Anästhesie und in der Anästhesie-Pflege zum Erfassen unserer Anästhesieprotokolle. Dabei profitieren wir von der direkten Verfügbarkeit aller Daten im Netzwerk und in unserem Krankenhausinformationssystem. Unser Personal musste sich dank der Papierbasiertheit der Lösung nicht umgewöhnen, was ein wesentlicher Grund für unsere Entscheidung für dotforms intensive war“, sagt Dr. Petra Wiedmann, Leitung Medizininformatik und klinisches Prozessmanagement der Städtischen Kliniken in Mönchengladbach.

Das Tool dotforms intensive verbindet Flexibilität beim Ausfüllen von Formularen mit hoher Ausfallsicherheit und entlastet so medizinisches und kaufmännisches Personal im dynamischen Klinikalltag. Zudem stehen umfangreiche Patientendaten und Auswertungsmöglichkeiten jederzeit an jedem Ort in den Kliniken zur Verfügung. Das beschleunigt Arbeitsprozesse und senkt die Behandlungs- und Verwaltungskosten zugleich

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