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Grafiken, die nicht aus grafischen Grundelementen wie Punkte, Linien, Kreise oder den Widgets bestehen, können als JPG-Daten in einen Objektspeicher (bis 256 KByte) geladen werden. EVE kann sie sowohl entpacken als auch modifizieren, z.B. drehen und skalieren. Genau wie die Einfachheit des Anschlusses ist auch die Programmierung.
Fertige Widgets machen das Entwickeln leichter
Zur Programmierung können Sie auf fertige Symbole zurückgreifen. Diese können zudem sehr frei an Ihr Design angepasst werden. Schauen wir uns das Uhrensymbol an: Zur Anzeige der Uhr bedarf es nur wenige Parameter, wie die Position, die Größe, das Aussehen, die Hintergrundfarbe und die Uhrzeit.
cmd_clock(80, 60, 50, 0, 8, 15, 0, 0);
[xpos, ypos, radius, option, stunde, minute, sekunde, millisekunden]
Eine kompakte Tastatur kann mit wenigen Handgriffen programmiert werden.
cmd_keys(2, 2, 156, 21, 20, OPT_CENTER, “qwertyuiop“);
cmd_keys(2, 26, 156, 21, 20, OPT_CENTER, “asdfghjkl”);
cmd_keys(2, 50, 156, 21, 20, OPT_CENTER, “zxcvbnm”);
cmd_keys(2, 74, 156, 21, 20, 0, “”);
Aufgrund dieser einfachen Programmierung ist eine schnelle Anpassung genau so leicht möglich, wie die Neuentwicklung. Zur Anzeige ist vorher noch die Initialisierung der Display-Liste nötig und im Anschluss muss diese dann noch aktiviert werden. Aber auch jene Befehle sind relativ simpel aufgebaut:
cmd_dlstart();
cmd(DISPLAY());
cmd_swap();
Zur Einbindung in Ihre Software stellt Ihnen Glyn eine C-Lib als Source zur Verfügung. Mit dieser können alle Beispiele aus dem Programming-Guide direkt ausgeführt werden. Der EVE-Baustein beeinhaltet bereits die komplette Analog-Auswertung für den Touch-Controller. Hierbei wird die eigentliche MCU, die die grafische Ansteuerung übernimmt, komplett entlastet. Der FT800 kennt durch die Definition der Buttons ja bereits alle Displaypositionen und liefert bei einem Druck auf die Touchoberfläche die passende „Tag-Marke“ zurück.
Touch-Funktion – Das resistive Feeling
Ebenso ist auch eine Gestenauswertung komplett im EVE realisiert. Beispielsweise bei einem virtuellen Drehrad werden dem Entwickler die komplexen Berechnungen der Touchsensor Werte durch den EVE abgenommen. Hierbei erkennt der EVE Chip die etwa kreisförmige Finger Führung automatisch und ist so in der Lage das Drehrad optisch zu drehen. Eine automatische Kalibrierung des Touchfeldes ist ebenfalls als Funktion implementiert.
Wieso immer nur Bilder und optische Buttons ausgeben? Oft erwartet man von einer Applikation auch einen Klang zur Bestätigung der Taste oder die akustische Meldung der Applikation.
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