Beleuchtung mit LEDs

Die aktuellen Trends auf dem LED-Markt

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Warum sich LED-Technik zum vernetzen eignet

Vor allem bei der Außenbeleuchtung lässt sich damit Geld sparen. Denn nur selten befahrene Straßen müssen nicht die ganze Nacht hell erleuchtet sein. Aber auch in einer Wohnanlage kann die Beleuchtung im Treppenhaus sofort abgeschaltet werden, wenn jemand in die Wohnung geht, und nicht erst nach einer festgelegten Minutenzahl.

Außerdem lassen sich Zusatzfunktionen wie Dimmen oder Programmieren von Funktionen in industriellen und kommerziellen Umgebungen bereitstellen. Grundsätzlich könnten vernetzte Beleuchtungssysteme zwar auch mit anderen Techniken realisiert werden, doch die LED-Technik eignet sich durch die hohe Reaktionsfähigkeit, der feinen Regulierbarkeit und der effizienten elektrischen Eigenschaften besonders gut. LED-Leuchten funktionieren ähnlich wie Prozessoren und Transistoren. Daher können sie Elektronik-Funktionen in Kommunikationsnetzwerken und neuen Lichtsystemen bereitstellen. Das spielt insbesondere im IoT eine wichtige Rolle, um durch die Vernetzung der Geräte die Beleuchtungssysteme zentral zu überwachen. So lassen sie sich auch als Kontrollleuchten in Kommunikationsnetzwerken oder Steckdosen einsetzen.

Künftig kein Quantensprung bei der LED-Beleuchtung

Künftig werden bei gleichem oder auch geringerem Energieverbrauch weniger LED-Leuchten benötigt, um die gleiche Fläche auszuleuchten. Neben der Leuchtensteuerung legen Anwender immer mehr Wert auf das Farbspektrum. Die Zeiten von reinem Weißlicht sind demnächst vorbei. Schon heute werden mehr Anteile von gelb und blau verwendet, um ein natürlicheres Licht zu erzeugen. Diese Mischung lässt sich je nach Tages- und Jahreszeit anpassen. Um den Menschen ein möglichst angenehmes Licht zu bieten, ist das nicht nur in Innenräumen wichtig, sondern auch im Freien. So fordern heute Umweltschutzregeln, dass Pflanzen und Tiere in ihrem Biorhythmus nicht durch eine schlecht eingestellte künstliche Beleuchtung gestört werden.

Bei der Entwicklung von LED-Leuchten wird es zwar keinen echten Quantensprung geben, aber kontinuierliche, schrittweise Verbesserungen. Ein hohes Potenzial bietet die neue Entwicklung Li-Fi. Dabei übertragen LED-Leuchten Daten. Es gibt derzeit zwar noch keine Implementierung, aber das Konzept ist sehr interessant für die Fernversorgung mit Energie oder Induktion. Die drahtlose Ladung von Akkus kann durchaus zu einem neuen Wachstumsniveau führen.

Für zukunftsfähige LED-Lösungen müssen Ingenieure die Kommunikation mit der Außenwelt berücksichtigen und dürfen sich nicht nur auf die Beleuchtungsaspekte konzentrieren. So sollten sie aktuelle Standards für Kommunikationsprotokolle nutzen. Dazu gehören IP oder Systeme zur Kontrolle von Netzwerken. Die Protokolle sind als Technik-Basis sogar wichtiger als die Funktionalitäten, die sich später relativ kurzfristig in die Leuchte ergänzen lassen.

* Todd Phillips ist bei Littelfuse für das Global Marketing verantwortlich.

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