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Tensidreiniger weisen enges Prozessfenster auf
Herkömmliche Tensidreiniger sind dagegen wässrig und nicht brennbar. Sie besitzen aber ein enges Prozessfenster und verarmen schnell, was zu häufigem Nachfüllen, verkürzten Badstandzeiten und damit zu einem hohen Verbrauch und Entsorgungsaufwand führt. Herkömmliche Tenside bleiben zudem bei unzureichender Spülung an der Oberfläche haften und bilden dort einen Film, der sich bei nachfolgenden Beschichtungs- und Bondprozessen negativ auf die Qualität auswirken kann.
Moderne wässrige Systeme, wie z. B. die MPC-Technologie (Micro Phase Cleaning), sind wasserbasierende Medien ohne Flammpunkt. Da der VOC- (Volatile Organic Compound) Anteil bei MPC-Reinigern auf Grund des minimalen Verbrauchs sehr gering ist, weisen sie gesamtheitlich die beste CO2-Bilanz im Vergleich zu Lösemitteln und Tensidreinigern auf. Sie sind zudem sehr geruchsarm. Durch ihr großes Prozessfenster können sie ähnlich wie Lösemittel für die Entfernung vieler Verunreinigungen eingesetzt werden.

Daher kann die Verunreinigung anschließend durch Filtration aus dem Reinigungsbad entfernt werden. Die reinigungsaktiven Komponenten bleiben im Reinigungsbad erhalten.
Prinzipiell gibt es auf die Frage „Mit welchem Reiniger kann ich meine Verunreinigung entfernen?“ keine pauschale Antwort. Jedoch weisen die verschiedenen Reinigersysteme bestimmte Vorteile und Nachteile auf, die bei der Auswahl unbedingt beachtet werden sollten.

Hier hilft der Rat eines Experten, der über detailliertes Wissen bezüglich der verschiedenen Reinigungsmedien verfügt. Mit ihm zusammen sollten in Abhängigkeit von der Verunreinigung und den unternehmensinternen Anforderungen die verschiedenen Reiniger in Produktionsanlagen getestet werden, so dass der beste Reiniger ermittelt werden kann.
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