Aufgeschraubt

Der IBM PC Typ 5150

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IBM verwendete 16-KBit-Speichermodule des Typs Mostek MK4332. Auf dem Motherboard selbst fanden 64 KByte Platz, über zusätzliche Speicherkarten konnte das RAM bis zu 256 KByte ausgebaut werden.

ROM

In den 40 KByte ROM steckten das BIOS und das IBM Basic. Das BIOS war eine Eigenentwicklung von Big Blue und ein zentraler Systembestandteil, da das Betriebssystem nur indirekt über BIOS-Aufrufe auf die Hardware zugreifen konnte.

Hersteller von sogenannten IBM-Klonen mussten das BIOS über Reverse Engineering entschlüsseln, um ein kompatibles System anbieten zu können.

Erweiterungs-Slots

Bis zu fünf Steckkarten, zum Beispiel Grafikkarten oder Disk-Controller, aber auch Speicherkarten, fanden auf dem Motherboard Platz und korrespondierten über den 8-Bit-Bus mit der CPU.

DIN-Buchsen

Über diese beiden Anschlüsse ließ sich der IBM-Rechner mit der Tastatur und einem Kassettenlaufwerk verbinden. Das Speichern von Programmdaten auf Audiokassetten war in den frühen achtziger Jahren durchaus gängige Praxis, jedoch um ein Vielfaches langwieriger und umständlicher als die Speicherung auf Disketten.

Als Standard-Diskettenformat verwendete der IBM PC 5,25-Zoll-Disketten. Auf anderen Modellen waren 8-Zoll-Disketten damals die Norm.

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