Stromversorgungen DC-USVs in der Automatisierung – netzwerkfähig und integriert
Vollständig in die Automatisierungslösung integrierte unterbrechungsfreie Gleichstromversorgungen erleichtern die Projektierung und erhöhen darüber hinaus die Anlagenverfügbarkeit.
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Unterbrechungsfreie Gleichstromversorgungen in Automatisierungslösungen haben die Aufgabe, bei einem Netzausfall nahtlos und zuverlässig Energie in der richtigen Menge, Qualität und Dauer zur Verfügung zu stellen. Siemens hat nun eine DC-USV vorgestellt, die erstmals vollständig in die offene Systemarchitektur Total Integrated Automation integriert ist. Das erleichtert die Projektierung und erhöht darüber hinaus die Anlagenverfügbarkeit. Die direkte Einbindung der DC-USV in Industrial-Ethernet- oder Profinet-Strukturen sorgt für Datendurchgängigkeit und Transparenz. Der Energy Storage Link bildet das Rückgrat für intelligentes Batteriemanagement.
Bei einem Netzausfall nahtlos und zuverlässig Energie in der richtigen Menge, Qualität und Dauer zur Verfügung zu stellen ist die Kernaufgabe von unterbrechungsfreien Gleichstromversorgungen (DC-USV) in Automatisierungslösungen. Je einfacher und zuverlässiger 24-V-Verbraucher wie Steuerungen, Bediengeräte oder Kommunikationskomponenten vor Ausfällen sowie Unterbrechungen auf der Netzeingangsseite geschützt werden, umso besser ist es. Mit der unterbrechungsfreien 24-V-Stromversorgung Sitop UPS1600 erweitert Siemens die Möglichkeiten der Anwender. 
Der Energy Storage Link
Neu ist der sogenannte Energy Storage Link, eine zusätzliche Zwei-Draht-Verbindung zwischen dem Grundgerät Sitop UPS1600 und den codierten Batteriemodulen Sitop UPS1100. Darüber erkennt und verwaltet das Grundgerät automatisch bis zu sechs Batteriemodule und wählt dafür die optimale, temperaturgeführte Ladekennlinie aus. Letzteres schafft die Grundlage für lange Lebensdauer der Batteriemodule. Via Energy Storage Link überwacht es zudem die Betriebsbereitschaft sowie die Zuleitung (Drahtbruch), Alterung (Lebensdauer) und den Ladezustand (Spannung, Strom, Restkapazität) der Akkus.
Im Intervall von vier Stunden führt die DC-USV automatisch einen Test mit definierter Belastung durch. Ein vollständiger Test kann vom Anwender parametriert werden, wobei das Intervall von einem Tag bis zu mehreren Wochen einstellbar ist. Die regelmäßigen Kontrollen stellen die zuverlässige Funktion und damit die Verfügbarkeit der Batteriemodule UPS1100 sicher. Es können auch Akkus anderer Baureihen und Hersteller eingesetzt werden, jedoch mit eingeschränkten Diagnosefunktionen wie die Anzeige von Ladestrom oder Ladeschlussspannung und ohne die Möglichkeit des temperaturgeführten Ladens.
Transparenz in neuen Dimensionen
Als zweite wesentliche Neuerung hinsichtlich der erweiterten Funktionalität sind die umfangreichen Betriebs- und Diagnosedaten zu nennen. Sie können nun erstmals über zwei integrierte Industrial-Ethernet/Profinet-Ports übertragen und extern visualisiert oder weiterverarbeitet werden, alternativ zur bewährten USB-Verbindung. Autorisierten Anwendern ermöglicht ein integrierter Web-Server relevante Daten auch aus der Ferne via Webbrowser auszulesen, ohne weitere Software-Installation auf dem Remote-System. Der Web-Server ist im Auslieferungszustand deaktiviert. Eingriffe – also Schreiben – ist auf diesem Weg aus Sicherheitsgründen generell unterbunden.
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