Messkarten Daten erfassen mit der X-Serie — parallel vom Signal bis zur Software
Messkarten gehören nach wie vor zu den beliebtesten Werkzeugen. Doch hatten sie bisher Einschränkungen durch integrierte Timing-Ressourcen oder mit der Aufteilung des PCI-Busses. Die X-Serie von NI bietet On-Board-Timing, Daten-Streaming und optimierte Treibersoftware und entlastet den Prozessor.
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Bereits seit 1987 ist National Instruments ein Pionier in der Multifunktionsdatenerfassung. Das NI-Produktportfolio umfasst analoge, digitale und Counter/Timer-Funktionalität für die gängigsten Mess-, Steuer- und Regelaufgaben. Jedes Jahr werden Millionen von I/O-Kanälen verkauft, so dass PC-gestützte Datenerfassungsgeräte inzwischen zu den beliebtesten und kosteneffizientesten Instrumenten von Ingenieuren und Wissenschaftlern zählen.
Die Datenerfassungsgeräte der X-Serie von National Instruments sind dafür konzipiert, modernste PC-Bus- und -Verarbeitungstechnologien optimal auszunutzen, ohne Anwender mit zusätzlichen Kosten oder unnötiger Komplexität zu belasten. Bisherige Datenerfassungsgeräte unterlagen oftmals Einschränkungen durch integrierte Timing-Ressourcen, die Aufteilung des PCI-Busses für mehrere Geräte sowie herkömmliche Single-Core-Prozessoren. Die ersten 16 Geräte der X-Serie für PCI Express und PXI Express bieten Onboard-Timing, Daten-Streaming und Optimierungen bei der Treibersoftware. Damit sind anspruchsvollere I/O und Analysen auf modernen Multicore-Computersystemen möglich.
Erweiterte 100-Hz-Zeitbasis erhöht Auflösung
Zwar sind analoge, digitale und Counter/Timer-I/O die wichtigsten Aspekte eines Multifunktions-Datenerfassungsgeräts, doch auch die Schaltkreise für Timing und Synchronisation dieser Subsysteme sind von zentraler Bedeutung. Das Herzstück jedes Geräts der X-Serie bildet deshalb die neue Timing- und Synchronisationstechnologie NI-STC3, die den Datenfluss zwischen dem PCI-Express-Bus und den Subsystemen für Erfassung und Erzeugung verwaltet. Sie erzeugt Timing-Signale für Analog- und Digital-I/Os und verwaltet die Synchronisation zwischen Subsystemen sowie zwischen zwei oder mehr Datenerfassungsgeräten.
Hinzugekommen ist eine erweiterte 100-MHz-Zeitbasis zum Erzeugen von Abtastraten mit fünfmal höherer Auflösung als bei älteren Datenerfassungsgeräten.
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