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Daten erfassen mit der X-Serie — parallel vom Signal bis zur Software

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Vier 32-Bit-Counter für mehr Funktionalität

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So kann etwa auf jedem der vier Counter eine Impulsfolge für die Steuerung eines Schrittmotors mit vier Achsen erstellt werden. Für diese Aufgabe wären bisher mehrere Datenerfassungsgeräte oder dedizierte Motorsteuerungseinheiten nötig gewesen. Mit der Einführung von PCI-Express und seiner Integration in den Standard PXI-Express verschwinden die Engpässe bei der Bandbreite, die Messsysteme bisher einschränkten. Im Gegensatz zur theoretischen gemeinsam genutzten Bandbreite von 132 MBit/s bei PCI stellt PCI-Express x1 jedem Gerät dedizierte, serielle Datenleitungen und eine dedizierte Bandbreite von bis zu 250 MBit/s pro Richtung zur Verfügung.

Einige Datenerfassungsgeräte verwenden eine brückenbasierte Implementierung, um ein PCI-Design in PCI-Express umzuwandeln. Dabei wird allerdings die Bandbreite auf den Stand von PCI beschränkt. Die X-Serie verwendet stattdessen native x1-Schnittstellen für PCI- und PXI-Express, welche die vollständige Bandbreite von PCI-Express unterstützen.

Acht DMA-Kanäle entlasten den Hauptprozessor

Tabelle: Für die Datenerfassung mit der X-Serie stehen 16 Modelle zur Verfügung. Alle bieten eine analoge Auflösung von 16 Bit, vier Counter/Timer und volle Unterstützung des Treibers NI-DAQmx. (Archiv: Vogel Business Media)

Außerdem enthält jedes Modell acht DMA-Kanäle, so dass Daten direkt zwischen dem Gerät und dem PC-Speicher übertragen werden können, ohne dass der Hauptprozessor damit beansprucht wird oder zusätzlicher Programmieraufwand nötig ist. Diese acht Kanäle ermöglichen paralleles Daten-Streaming für Analog-I/Os, Digital-I/Os und alle vier Counter/Timer. Einige Geräte vereinen auch mehrere A/D-Wandler auf einem einzigen Gerät und ermöglichen dadurch simultane Abtastung und einen höheren Gesamtdurchsatz am Analogeingang.

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