Fahrradleuchte mit LED Das Magnetfeld erzeugt die notwendige Spannung

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Für die Fahrradleuchte verwenden die Entwickler von Magnic Light nicht nur eine sparsame LED. Dank der Neodymmagnete und einem wechselnden Magnetfeld wird die notwendige Spannung induziert.

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Die Fahrradleuchte Magnic Light verwendet XB-D LEDs von Cree.
Die Fahrradleuchte Magnic Light verwendet XB-D LEDs von Cree.
(Cree)

LED an einem Fahrrad ist nicht neu – neu hingegen ist ein System, das ohne zusätzliche Komponenten an den Rädern oder Kontakt zur Felge auskommt. Die Erfinder von Magnic Light verwenden die XB-D-LED von Cree. Überzeugt haben die geringe Leistungsaufnahme und die Bauform von 2,45 mm x 2,45 mm bei einer Lichtleistung von 139 Lumen. Damit erreichen LEDs das höchste Leuchtdichteverhältnis R3 gemäß DIN-Norm EN 12966 und entsprechen mit einer Bestrombarkeit von 1 A und 3 W den Vorgaben der deutschen Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO).

Die Energie zur Stromerzeugung wird berührungslos aus der rotierenden Felge auf Wirbelstrombasis durch leistungsstarke Neodymmagnete aufgenommen. Das ständig wechselnde Magnetfeld der Wirbelströme hilft dabei, in der Fahrradleuchte eine Spannung zu induzieren. Die gewonnene Spannung reicht aus, um zwei LEDs vom Typ XB-D zum Leuchten zu bringen. Diese patentierte Technik ist die Basis einer vollständig gekapselten Fahrradbeleuchtung, die ohne Batterien und externe Kabel auskommt.

Im praktischen Einsatz beim „Race across America“

Die Leuchte kommt gänzlich ohne Kontakt zur Felge aus und bremst das Rad nicht aus.
Die Leuchte kommt gänzlich ohne Kontakt zur Felge aus und bremst das Rad nicht aus.
(Cree)
Beim Race across America prüfte das Fahrradteam hausInvest-German Frauleins die Produktneuheit Magnic Light erstmals auf Herz und Nieren. Das deutsche Team fuhr von der US-amerikanischen Westküste bis zur Ostküste in nur 7 Tagen, 4 Stunden und 39 Minuten über ca. 5000 km mit mehr als 52.000 Höhenmetern. Da im Wechsel permanent gefahren wurde, war nachts eine zuverlässige Beleuchtung erforderlich. Bislang starteten die Teilnehmer des Rennens stets mit Batterielampen, da ein herkömmlicher Dynamo einen zu hohen Kraftverlust bedeutet.

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