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Die Vergangenheit hat immer wieder gezeigt, dass Aufwärtskompatibilität vom Markt belohnt wird. Innovation gepaart mit Kontinuität hilft bei der Vermeidung böser Überraschungen bei der Portierung von Software auf die nächste MCU-Generation.
Cortex Mikrocontroller Software Interface Standard – CMSIS

Der Cortex Mikrocontroller Software Interface Standard CMSIS (Bild 4) erleichtert die Weiterverwendung von Code innerhalb der Cortex-Familie. Dieses herstellerunabhängige Hardware Abstraktion Layer stellt standardisierte Softwareschnittstellen zur Nutzung von Core, Peripherie und Interrupt-Controller bereit.
Dadurch wird der Umstieg von einem Hersteller zum anderen für die Anwender von MCUs erheblich erleichtert. Zum einen bleiben alle core- und interrupt-spezifischen Schnittstellen unverändert. Zum anderen wird die Integration der Peripheriefunktionen eines anderen Herstellers oder Controller-Typs beschleunigt, da durch den Standard das Prinzip und die Vorgehensweise erhalten bleiben. ARM stellt mit CMSIS mehrere Software-Layer zur Verfügung.
Core Peripheral Layer: Hier werden Namens- und Adressdefinitionen sowie Hilfsfunktionen für die Nutzung der Core-Register, der Core-Peripherie und der Exception-Vektoren der Interruptlogik, sowie ein bausteinunabhängiges Interface für RTOS-Kernel und Debug-Funktionen zur Verfügung gestellt. Damit ist die Interaktion zwischen Anwendung und der gesamten Cortex-Basis-Funktionalität geregelt.
CMSIS ohne Lizenzkosten erhältlich
Device Peripheral Access Layer, Peripheral Access Functions: Diese Layer werden durch die Chiphersteller nach vorgegebenen Regeln des CMSIS bereitgestellt. Sie erlauben den Zugriff auf Peripheriefunktionen, die entweder kundenspezifisch entwickelt wurden oder herstellerspezifische Besonderheiten aufweisen, die über den Middleware Access Layer nicht abgebildet werden können.
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