Industrielle Kommunikation Conec bündelt Signale im Feld: aktive und passive Verteilerboxen für strukturierte Verdrahtung

Von Manuel Christa 1 min Lesedauer

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Verdrahten kostet Zeit und schafft Fehlerquellen. Conec bringt dafür neue IO-Verteilerboxen, die Ein- und Ausgangssignale im Feld bündeln und sauber an die Steuerung führen. Das reduziert Einzeladern, schafft Übersicht im Schaltschrank und beschleunigt die Inbetriebnahme.

IO-Systeme von Conec: aktive und passive Verteilerboxen(Bild:  Conec)
IO-Systeme von Conec: aktive und passive Verteilerboxen
(Bild: Conec)

Die Reihe umfasst aktive Boxen mit integrierter Elektronik sowie passive Varianten für die reine Signal- und Spannungsverteilung. Je nach Anwendung landen die Module direkt an Profinet, Ethercat oder IO-Link. Sie sind dezentral montiert, nah an Sensoren und Aktoren. So sinkt der Verkabelungsaufwand, während Diagnoseinformationen dort entstehen, wo sie gebraucht werden.

Aktive Boxen: direkte Anbindung und Diagnose

Die aktiven Verteilerboxen binden Sensoren und Aktoren unmittelbar an moderne Steuerungssysteme an. Sie sprechen Profinet, Ethercat und IO-Link und lassen sich in bestehende Topologien einfügen. Varianten als Master oder Slave decken typische Szenarien ab: Master-Boxen greifen direkt auf IO-Link-Devices zu; Slave-Boxen erfassen binäre Signale und leiten sie deterministisch an die übergeordnete Steuerung. Über IO-Link laufen neben Schaltsignalen auch Status-, Diagnose- und Konfigurationsdaten bidirektional, was Wartung vereinfacht und Stillstandszeiten senkt.

Passive Boxen: robuste Verteiler im Feld

Die passiven Verteilerboxen konsolidieren Signale und Versorgung in kompakter Bauform. Sie sind für industrielle Umgebungen ausgelegt, kommen mit klarer Port-Beschriftung und erreichen Schutzart IP67 (im gesteckten, verschraubten Zustand). Das erleichtert Servicearbeiten, verkürzt Umbauten und hält Anlagen auch in rauer Umgebung stabil. Typische Anschlussbilder reichen von M8 bis M12; Konfigurationen mit vier oder acht Ports decken Standardaufgaben an Förderstrecken, Montagezellen oder Verpackungsmaschinen ab.

Gehäusetechnik: kundenspezifisch statt Einheitsgröße

Neben Standardboxen bietet Conec Gehäuse nach Kundenvorgabe. Direkt angeformte Schnittstellen – etwa M8, M12 oder 7/8-Zoll sowie Hybrid-Varianten – sind möglich, weitere Industriesteckgesichter auf Anfrage. Die Elektronik (Platine) liefert der Kunde; Farbe, Design, Logo und mechanische Optionen wie Lichtleiter, Befestigungsklammern oder Kennzeichnung realisiert Conec applikationsspezifisch. Damit lassen sich Portanzahl, Baugröße und IP-Schutzziele projektspezifisch auslegen und in bestehende Maschinenfamilien integrieren. Die IO-Verteilerboxen zielen auf Anwendungen von der Automobilfertigung über Robotik und Antriebstechnik bis zur Fördertechnik. (mc)

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