Kollaboratives Arbeiten Cloud- und KI-Funktionen heben Siemens-Design-Plattformen auf neues Level

Von Susanne Braun 2 min Lesedauer

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Im Elektronikdesign setzen immer mehr Lösungsanbieter auf unkomplizierte Kollaboration unter Designern und Ingenieuren, und genau an dieser Stelle wollen auch die Verantwortlichen von Siemens bei den bewährten Softwares Xpedition, Hyperlynx und PADS Professional ansetzen. Das Ergebnis ist ein einheitliches Nutzererlebnis mit KI- und Cloud-Funktionen, damit Sie Ihre Arbeit effektiver meistern können.

Xpedition und Hyperlynx von Siemens Digital Industries Software sind bereits in der neuen Generation des Design-Erlebnisses angekommen. PADS Professional folgt im zweiten Quartal 2025.(Bild:  Gorodenkoff Productions OU)
Xpedition und Hyperlynx von Siemens Digital Industries Software sind bereits in der neuen Generation des Design-Erlebnisses angekommen. PADS Professional folgt im zweiten Quartal 2025.
(Bild: Gorodenkoff Productions OU)

Siemens Digital Industrial Software bietet mit einem neuen Update, das während der electronica 2024 angekündigt wurde, eine umfangreiche Design-Plattform, die nicht nur kollaborative Arbeit ermöglicht, sondern jetzt auch KI-Funktionen bietet. Das Update kombiniert die Möglichkeiten der Design-Software von Siemens EDA (Hyperlynx, PADS Professional und Xpedition) mit einem vereinheitlichten und angepassten Nutzererlebnis. Selbstverständlich erlaubt das Update die Zusammenarbeit in der Cloud, sodass Ingenieure und Designer an unterschiedlichsten Standorten an denselben Projekten arbeiten können.

Die Designlösung der nächsten Generation, von Siemens als NG bezeichnet, ist bereits für Xpedition und Hyperlynx verfügbar, PADS Professional folgt im zweiten Quartal 2025.

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Fünf Pfeiler für mehr Effizienz

Entwickelt wurde diese Lösung auf Basis von fünf Pfeilern: Eine intuitive Benutzeroberfläche sollte ebenso sichergestellt sein wie die Integration bekannter und vertrauter Tools und Funktionen. Geboten wird außerdem eine Unterstützung durch künstliche Intelligenz sowie die bereits erwähnte Kollaborationsmöglichkeit über die Cloud. Und ganz besonders wichtig ist die Sicherheit Ihrer Projektdaten, auf die die Entwickler von Siemens Digital Industrial Software beim neuen Update ihrer Design-Werkzeuge besonders Wert gelegt haben.

Warum haben die Entwickler von Siemens so viel Energie investiert, um die reibungslose und sichere Kollaboration zu ermöglichen? Die Antwort ist leider relativ einfach, denn die Elektronikindustrie klagt schon seit geraumer Zeit über den Fachkräftemangel, der sich freilich oft auch in der Verfügbarkeit von Ingenieuren auf dem Markt niederschlägt. Mit den neuen Funktionen zur Zusammenarbeit hoffen die Verantwortlichen von Siemens Digital Industrial Software, den Druck von den bereits vorhandenen Arbeitskräften zu nehmen. So helfen KI-Funktionen und die intuitive Bedienung Juniors wie Seniors unter den Entwicklern. Die Cloud-Anbindung wiederum unterstützt die Verbesserung der Effizienz und somit die Verringerung der immer wichtiger werdenden Time-to-Market.

Teamcenter und NX

Des Weiteren bietet Siemens neue Software-Generation eine verbesserte Integration mit der Teamcenter-Software von Siemens für das Produktlebenszyklusmanagement und der NX-Software für die Produktentwicklung. Dies ermöglicht eine Multi-BOM-Unterstützung und eine engere Zusammenarbeit zwischen ECAD- und MCAD-Domänen. 

„Wir freuen uns, die Einführung unserer Designlösung der nächsten Generation für elektronische Systeme bekannt geben zu können, die auf die akuten Anforderungen der heutigen Elektronikentwickler im Besonderen und der Entwicklergemeinde im Allgemeinen zugeschnitten ist“, erklärt AJ Incorvaia, Senior Vice President, Electronic Board Systems, Siemens Digital Industries Software. „Bei diesem Release haben wir große Sorgfalt walten lassen und das Feedback von Hunderten Teilnehmern berücksichtigt. Durch die Vereinheitlichung der Xpedition-, HyperLynx- und PADS Pro-Umgebungen und deren Integration mit KI sind unsere Kunden bestens gerüstet, sich ihren Herausforderungen zu stellen.“ Das lässt bereits durchblicken, dass die neuen Funktionalitäten der Plattformen zuvor seit geraumer Zeit in Betas getestet wurden. (sb)

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