Glasfasernetze Breitband-Infrastruktur als neues Geschäftsfeld für Energieversorger
Bis 2014 sollen laut der Breitbandstrategie des Bundeswirtschaftsministeriums 75 Prozent der Haushalte mit Breitband-Anschlüssen von einer Stärke von mindestens 50 MBit/s ausgestattet sein. Energieversorger sehen hier ihre Chance.
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Im Aufbau der dazu nötigen Glasfaser-Infrastruktur erkennen immer mehr Energieversorger (EVU) ein neues Geschäftsfeld. Die Versorger nutzen dabei Synergien, indem sie entweder Leerrohre bei Modernisierungs- und Neubauarbeiten mit verlegen oder die Glasfaserkabel direkt mit verbauen.
Profitieren können sie davon doppelt: Die Glasfaserkabel sind eine Voraussetzung zum Aufbau intelligenter Stromnetze und haben ausreichend Kapazitäten für zusätzliche Telekommunikationsdienstleistungen. Diese vermarkten die Energieversorger entweder selbst oder verkaufen sie als Infrastrukturanbieter an Dritte.
Potenziale für Stadtwerke, Netzbetreiber und Energieversorger
Die zweite Euroforum-Konferenz „Glasfaseranschlüsse“ (21. und 22. September 2010, Frankfurt am Main) greift die Potenziale beim Aufbau der deutschen Glasfaser-Infrastruktur für Stadtwerke, Netzbetreiber sowie Energieversorger auf und stellt Synergien zur Telekommunikationsbranche vor.
Die Stadtwerke München investieren rund 150 Mio. € in den Aufbau einer Glasfaser-Infrastruktur in ihrem Netzbereich und bauen eines der modernsten Datennetze Europas auf. Dr. Jörg Ochs (Stadtwerke München) stellt die Glasfaseroffensive der Stadtwerke München vor und berichtet über die Ergebnisse in den ersten drei Pilotstadtteilen.
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