In der Automatisierungswelt gewinnt das von Bosch Rexroth entwickelte ctrlX OS an Größe und Bedeutung. Immer mehr Anbieter schließen sich dem Ökosystem an, das Partnernetzwerk vereint nun über 100 Unternehmen und im eigenen App-Store wächst das Angebot für die Automatisierung.
Das Ökosystem rund um das linuxbasierte Betriebssystem ctrlX OS wächst.
(Bild: Bosch Rexroth)
Das linuxbasierte Betriebssystem ctrlX OS – von Bosch Rexroth ursprünglich exklusiv für die Steuerung ctrlX Core entwickelt – ist mittlerweile als separate Lösung für das industrielle Umfeld verfügbar und hat sich zu einem zentralen Baustein der Automatisierung mit eigenem Ökosystem entwickelt. OEMs nutzen das Betriebssystem mit seinen digitalen Services und Apps in ihrem Hardware- und Software-Portfolio, realisieren damit fortschrittliche Automatisierungslösungen für ihre spezifischen Märkte und entwickeln neue Geschäftsmodelle, so Bosch Rexroth.
Zur Sicherung einer langen Lebensdauer seiner Automatisierungslösungen hat Bosch Rexroth ein neues Release zum Long Term Support (LTS) veröffentlicht. Das LTS-Release 2.6 biete eine verbesserte Zuweisung von Prozessorkernen sowie optimierte Backup- und Restore-Funktionen.
Automatisierungswelt von ctrlX OS wird größer
„Unser Ziel ist es, mit ctrlX OS eine echte Alternative zu proprietären Plattformen zu schaffen und ein offenes, weltweit führendes Automatisierungsökosystem zu etablieren. Gemeinsam mit unseren bisherigen Partnern WAGO, Nokia, Dell Technologies und Congatec gehen wir nun den nächsten Schritt. ctrlX OS wird noch stärker als zuvor als universelles, herstellerneutrales Betriebssystem für eine Vielzahl industrieller Anwendungen etabliert“, sagt Steffen Winkler, Vertriebsleiter der Business Unit Automation & Electrification Solutions bei Bosch Rexroth.
Mit Eaton, einem globaler Anbieter von intelligenten Energiemanagementlösungen, verkündet Bosch Rexroth einen weiteren Neuzugang in der Automatisierungswelt von ctrlX OS. Dessen Produkte kommen in den Bereichen Rechenzentren, Versorgungsunternehmen, Industrie, Handel, Maschinenbau, Wohnungsbau, Luft- und Raumfahrt sowie Mobilität zum Einsatz. Eaton vor Kurzem habe mit der technischen Validierung einer Integration in das ctrlX OS Ecosystem begonnen und setze das Betriebssystem ein, um sein Automatisierungsportfolio sowie die Visualisierungssoftware Galileo mit bestehenden ctrlX-OS-Geräten verschiedener Hersteller zu verbinden.
Partnernetzwerk wächst weiter
Dem Partnernetzwerk ctrlX World von Bosch Rexroth sind die Partner SMC Deutschland, Pepperl+Fuchs und ServiceNow beigetreten.
(Bild: Bosch Rexroth)
Die ctrlX World von Bosch Rexroth wächst weiter und vereint mittlerweile über 100 Partnerunternehmen in der Automatisierungswelt. „Ein besonderes Augenmerk in der ctrlX World liegt auf Lösungen für die Konvergenz von IT und OT. Wir wollen es Anwendenden einfach machen, die verschiedenen Systeme und Technologien miteinander zu verknüpfen und somit den Weg für die smarte Fabrik der Zukunft ebnen“, erklärt Steffen Winkler. Neu mit an Bord sind SMC Deutschland, Pepperl+Fuchs und ServiceNow.
SMC Deutschland ist der erste Pneumatikanbieter in der Partnerwelt. Die nahtlose Integration der pneumatischen und elektrischen Automatisierungslösungen in ctrlX-OS-Geräte wie die Steuerung ctrlX Core könne Anwendern neue Handlungsspielräume eröffnen.
Mit den intelligenten und robusten industriellen Sensoren von Pepperl+Fuchs könnten Fertigungsprozesse umfassend automatisiert werden. Zudem würden wertvolle zusätzliche Daten für IoT-Lösungen bereitgestellt. Dank der RFID-Systeme von Pepperl+Fuchs seien eine berührungslose Identifikation und Nachverfolgbarkeit und damit transparentere Produktions- und Logistikprozesse möglich.
ServiceNow, als dritter neuer Partner, bringt seine Expertise in der Automatisierung und Optimierung digitaler Workflows in die ctrlX World ein. Mit der cloudbasierten Plattform von ServiceNow könnten Unternehmen ihre Prozesse effizienter gestalten und Betriebsabläufe verbessern. Dank der Nutzung bekannter Standards wie REST API, Webhooks und ETL-Funktionen lasse sich die Plattform nahtlos in ctrlX-OS-Geräte integrieren.
One-Stop-Shopping in der Automatisierung
Im ctrlX OS Store steht Anwendenden ein umfangreiches App-Angebot zur Verfügung.
(Bild: Bosch Rexroth)
Alle benötigten Anwendungen und Dienstleistungen für die Automatisierung an einem Ort finden und erwerben – dieses Prinzip des „One-Stop-Shop“ setzt Bosch Rexroth mit seinem ctrlX OS Store um. Etwa die Hälfte der Apps stamme von Third-Party-Anbietern. Dies, so Bosch Rexroth, unterstreiche den Co-Creation-Ansatz, der sich in der Automatisierung immer weiter durchsetzt.
Der digitale Marktplatz biete mittlerweile über 80 Apps in 16 Hauptkategorien – von Engineering-Apps zur Vereinfachung von Entwicklungsprojekten über Motion-Lösungen bis hin zu Security-Anwendungen zum Schutz der Systeme. Verfügbar seien auch HMI-Lösungen für die Mensch-Maschine-Interaktion, Vision-Apps zur Integration von Vision-Systemen sowie IoT-Anwendungen.
Stand: 08.12.2025
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Zu den neuen Apps zählt z.B. „Model Connect“, eine Alternative zur klassischen SPS-Programmierung mit MATLAB- und Simulink-Unterstützung. Die App „ctrlX Motion“ verfüge jetzt über eine Schnittstellen-Erweiterung (API) und könne bis zu 128 Antriebe unterstützen. Die neue KI-basierte „LumiScan Suite“ vom ctrlX-World-Partner HD Vision Systems sorge für die Integration von Visionsystemen direkt auf ctrlX-OS-basierten Geräten wie der Industriesteuerung ctrlX Core und ermögliche das Training der notwendigen Modelle auf ctrlX IPC oder PCs. Die ab sofort modular aufgebaute Software- und Engineering-Toolbox „ctrlX Works Engineering“ habe nun die Fähigkeit, benötigte Module bei Bedarf nachladen zu können.
Bosch Rexroth hat außerdem App-Bundles für diverse Use Cases entwickelt. Besonders gefragt seien hier Fernzugriff, Monitoring und Konnektivität. So stehen bei den Fernzugriff-Lösungen nahtloses Monitoring, Steuerung und Fehlerbehebung von ctrlX-OS-basierten Geräten und Netzwerken, unabhängig vom Standort, im Fokus. Zum Monitoring erhalten Anwender Echtzeit- und Nicht-Echtzeit-Transparenz der Gerätedaten, um Fehler frühzeitig zu erkennen, die Leistung zu optimieren und Ausfallzeiten zu reduzieren. Für die Konnektivität stehen Bosch Rexroth zufolge robuste und cyberresistente Optionen zur Verfügung, die eine zuverlässige Integration in Unternehmensnetzwerke und KI-Anwendungen gewährleisten.