Verkehrssicherheit in Augsburg Bodenampeln für Smartphone-Zombies
Zusätzlich in die Straße installierte Ampeln sollen in Augsburg Dauernutzer von Smartphones vor den Gefahren des Straßenverkehrs schützen. Noch ist es ein Pilotprojekt, doch Vertreter der Stadt sehen auch einen Nutzen für andere Verkehrsteilnehmer.
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Die Szenerie wiederholt sich täglich: Menschen starren wie gebannt auf ihre Smartphones auf dem Weg zur Arbeit. Dabei übersehen die „Smombies“ den Verkehr – schlimmer noch, die rote Fußgängerampel. Dabei ist das Phänomen der „Smombies“ nicht ganz neu. Bereits 2015 wurde es zum Jugendwort des Jahres erhoben und beschreibt die Verschmelzung von Mensch und Smartphone.
Bodenampel soll Handy-Nutzer schützen
Die Stadt Augsburg hat darauf reagiert und an einer Kreuzung rote LED-Streifen in den Boden gelassen. Jetzt werden die auf ihr Smartphone starrenden Fußgänger vor der roten Ampel gewarnt.
Die zusätzliche Bodenampel, in der Umgangssprache auch „Bompeln“ genannt, wurde an zwei Kreuzungen in der Nähe der Universität installiert. Das bestätigte ein Vertreter der Stadt Augsburg. Das Kunstwort „Bompeln“ setzt aus Boden und Ampel zusammen.
Das Ganze ist zunächst als ein Pilotprojekt anzusehen. Mit den Bodenampeln sollen nicht nur junge Leute vor den Gefahren des Verkehrs geschützt werden. Auch für andere Verkehrsteilnehmer können die „Bompeln“ ein Mehr an Sicherheit bieten.
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