IT-Outsourcing Bitkom sieht klassische Auslagerung in neuem Gewand

Redakteur: Holger Heller

Die IT-Auslagerung ist ein Klassiker des Outsourcings, und da immer noch 60 bis 90% des IT-Budgets nur für die Wartung ausgegeben werden, bietet es enorme Einsparmöglichkeiten.

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Im Bereich des IT-Outsourcings hat sich über die Jahre vieles verändert. Es werden drei Stufen des Outsourcings unterschieden: Die Auslagerung von Infrastruktur, Hardware und Rechenzentren ist bei Unternehmen schon seit Jahrzehnten beliebt. Eine Ebene darüber ist das Application Services Outsourcing, eine anspruchsvollere Variante, bei der das Erstellen und Betreiben von bestimmten Software-Anwendungen einem externen Dienstleister übertragen wird.

Die dritte Stufe ist das Business Process Outsourcing (BPO), bei dem nicht nur Software und Mechanik ausgelagert werden, sondern ganze Geschäftsprozesse und auch das damit verbundene Personal. BPO ist wohl die spannendste Entwicklung im IT-Outsourcing, handelt es sich doch um ein stark partnerschaftlich geprägtes Verhältnis.

Dieses Second Generation Outsourcing ist aufwändig, wenn der Outsourcing-Prozess mit einem Mitarbeiterübergang einhergeht. Der Branchenverband Bitkom hat dazu einen „Code of Conduct“ erstellt, der den Betriebsübergang zwischen den Dienstleistern sicherstellen soll.

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