Digitale Kommunikationsschnittstelle Bis zu acht asynchrone SENT-Signale lesen
Zwischen vier und acht asynchrone SENT-Signale lassen sich mit dem cRIO-Modul CGS ISRM lesen. Ein paralleler Betrieb mit 64 Kanälen ist ohne Datenverlust möglich.
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Bis zu 8 asynchronen SENT-Signale mit integrierter direkter Triggerung lassen sich mit dem cRIO-Modul CGS ISRM lesen und das ohne SPC-Modus. Vorgestellt hat die Lösung CGS. Bei dem Single Edge Nibble Transmission oder kurz SENT handelt es sich um eine digitale Schnittstelle für die Kommunikation von Sensoren und Steuergeräten vorwiegend in der Automobilelektronik.
Die unidirektionale, asynchrone Spannungsschnittstelle benötigt drei Leiter. Da die Verbreitung im Umfeld des Autos mit zunehmender Geschwindigkeit vorangeschritten ist, und sich innerhalb der letzten Jahre immer neue Anwendungsbereiche ergeben haben, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis Sensoren mit SENT-Bus auch in anderen Branchen erfolgreich eingesetzt werden. Mit den vorgestellten Modulen auf Basis der cRIO-Plattform von National Instruments, lassen sich unterschiedlichste Anforderungen des Kunden erfüllen.
Das Intelligent Sensor Read Module (CGS ISRM) gibt es in einer Ausführung mit vier sowie acht Kanälen. Der verbaute FPGA dekodiert die Messwerte in Echtzeit und liefert diese als ASCII-Werte an das cRIO-System. Dabei kommt es zu keinem Datenverlust, über alle Kanäle parallel und einer Tick-Time von 3 µs. Die aufbereiteten Daten können dann an einen Host via Ethernet/EtherCAT übergeben werden.
Paralleler Betrieb mit 64 Kanälen
Der FPGA des cRIO-Erweiterungschassis wir mit ungefähr 10% belastet. Damit lassen sich acht Module in einem cRIO-Chassis betreiben. Ein paralleler Betrieb mit 64 Kanälen ist ohne Datenverlust möglich. Ein Real-Time fähiges Chassis muss nicht eingesetzt werden. Des weiteren kann der Kunde zwei Zusatzoptionen auswählen: SPC-Modus oder Triggerung. Durch die Triggerung direkt auf die asynchronen SENT-Daten kann über eine eigene Leitung für jeden Kanal ein Triggersignal ausgegeben werden. Dieses wird unmittelbar nach dem SENT-SYNC-Impuls gesetzt (optional nach Nachrichtenende des vorangegangenen Datensatzes inklusive PAUSE-Puls) und somit direkt nach oder vor der Datenerfassung im Sensor.
Der Anwender kann den SENT-Wert synchron mit einer Referenz vergleichen. Bei jedem Modul lässt sich die Tick-Time sowie Nibble-Anzahl einstellen. Eine hohe Performance des CGS-ISRM-Modules ist es sogar möglich, einen Tick-Time <3 µs einzustellen. Das CGS-ISRM kann je nach Bedarf mit den verfügbaren Optionen und Kanalanzahl bestellt, und somit in jedem Bereich von R&D bis hin zur Fertigung eingesetzt werden. Im Lieferumfang sind desweitern LabVIEW-Treiber enthalten.
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