Anzeigetechnik Bilder und Hinweise einfach in die Luft projizieren
Eine einfache Möglichkeit, um Bilder und Wegweiser überall in die Luft zu projizieren, hat das japanische Unternehmen Omron entwickelt. Zum Einsatz kommt ein spezielles Verfahren aus Projektionsscheibe und LED.
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Räumliche Projektionsdisplays sollen künftig Bilder und Texte ohne ein Display projizieren können. Dazu hat Omron eine spezielle Technik mit dem Namen Spatial Projection Display, kurz SPD, entwickelt. Mit ihr lassen sich einfach verständliche Orientierungsanzeigen, die in der Luft schweben, beispielsweise an Ausgängen anbringen. Außerdem kann die Orientierung für Besucher vereinfacht werden, da zusätzliche Informationen direkt über einen Objekt projiziert werden.
Mit dem SPD-Verfahren bietet Omron im Vergleich zu früheren Projektionssystemen in Räumen verschiedene Vorteile: So nicht große und vor allem verschiedene Komponenten nicht mehr notwendig, die erheblich viel Platz benötigen. Um Bilder mit nur einer Projektionsscheibe und nur einer LED in den leeren Raum zu projizieren, nutzt der Hersteller seine Licht-Richtcharakteristik sowie die Mikrofabrikationstechnik. Beide hat Omron für sein Geschäftsfeld der LC-Displays und der LCD-Hinterleuchtung entwickelt.
Das Licht der LED wird durch eine transparente Platte gestrahlt, die mit sogenannten Fresnel-Linsel ausgestattet ist. Dabei wird das Licht abgelenkt und ein Bild erzeugt. Auf diese Weise lassen sich verschiedene Objekte darstellen.
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