Es ist noch nicht allzu lange her, da diente Licht primär der Beleuchtung. Doch in modernen LED-Leuchten steckt mehr. Mit ihnen lassen sich Daten übertragen oder der Arbeitsalltag lässt sich erleichtern.
Dank 3D-Druck lassen sich individuelle Leuchten erstellen.
(Bild: Signify)
Zum Jahresende lohnt sich immer ein Blick zurück, was war, und gleichzeitig auch nach vorne schauen: So auch beim Thema Licht. Letztes Jahr hatten wir über die Trends in der Beleuchtung für 2019 geschrieben.
Bastel dir deine eigene Leuchte: So könnte das Motto von Signify heißen. Lampenschirm und Leuchte lassen sich individuell gestalten und nach Hause liefern. Dazu wählen Interessierte mit wenigen Klicks ein Grunddesign aus. Hinzu kommen Größe, Farbe, Textur und Muster der Leuchte. Abschließend noch das Leuchtmittel bestimmen. Die personalisierten Leuchten werden anschließend im 3D-Verfahren gedruckt und innerhalb von zwei Wochen zugestellt. Der Clou: Die 3D-Lampen sind aus recyceltem Material wie aus alten CDs.
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Daten mit Licht übertragen
Ein weitere Trend ist die Datenübertragung mit Licht. Ob im Bus, Flugzeug oder im Fußballstadium. Besucher des Volksparkstadions können eine neue Internet-Verbindung per Licht mit 150 MBit pro Sekunde nutzen. Dahinter steckt das sogenannte Trulifi-System. Anstatt Funksignale wie 5G oder LTE kommt Licht zum Einsatz, um große Datenmengen zu übertragen.
Aktuelle Studien weisen darauf hin, dass täglich bis zu 50% der Schreibtische in Büros unbesetzt sind. Ganze 70% der Mitarbeiter vergeuden 15 Minuten am Tag mit der Suche nach einem Besprechungsraum und jeder Vierte sucht sogar bis zu einer halben Stunde. Was das mit moderner Beleuchtung zu tun hat? Durch LEDs und personalisiert beleuchtete Arbeitsplätze und Workspaces lassen sich Arbeitsräume effizient gestalten und gleichzeitig werden die Mitarbeiter motiviert.
Wird die Bürofläche mit vernetzter LED-Beleuchtung und IoT-Sensoren ausgestattet, so kann jetzt das Licht den Mitarbeiter zum gewünschten Arbeitsplatz navigieren, zeigt verfügbare Konferenzräume an und macht sie per App buchbar. Datalytics sei Dank profitieren die Gebäudemanager von den gewonnenen Erkenntnissen in puncto Raumplanung und Arbeitsplatzgestaltung. Und die Chefetage freut sich – dank ressourcenschonender Beleuchtung – über gesunkene Energiekosten und eine einfache Bedienbarkeit bei Wartung und Steuerung.
Licht leitet den Menschen
Auch der Trend zur vernetzten Beleuchtung im Einzelhandel und Gewerbe wird weiter fortschreiten. Die Produkte werden mit Licht in Szene gesetzt und dank Induktor-Positioning finden Kunden die Waren schneller. Bei der VLC-Technik senden die Deckenleuchten ein moduliertes Licht mit für den Menschen unsichtbaren Identifikationscodes aus. Diese Lichtsignale lassen sich von einer speziell entwickelten App über die Kamera des Smartphones empfangen und auswerten. Das Ergebnis: Kunden finden das gesuchte Produkt auf Anhieb und werden per Licht geleitet.
Gartenbau und Industrie
Effiziente Landwirtschaft kann mit Licht gelingen. Vertical Farming in großen Städten oder Ballungszentren soll mit speziellen „Lichtrezepten“ die auf die besonderen Bedürfnisse von Pflanzen und Gemüse eingehen oder den Lebensraum von Tieren verbessern. So sollen Landwirte beispielsweise den Geschmack, den Vitamin-C-Gehalt und die Haltbarkeit verbessern sowie das Wachstumsklima besser kontrollieren.
Doch nicht nur in der Landwirtschaft ist Licht gefragt. Einer der weltweit größten Automobilzulieferer, Pilkington Automotive, nutzt in seinem neuen 47.000 m² großen Lager neben 1300 Maxos-Fusion-Leuchten von Philips auf das Steuerungssystem Interact Industry: Das Zusammenspiel aus modernen Leuchten und vernetztem Beleuchtungssystem führt zu deutlich geringeren Energiekosten.
Dabei ist das Licht im Lager nur an, wenn es tatsächlich gebraucht wird. Zudem zeigt eine Heatmap, welche Bereiche in der Halle wie häufig frequentiert sind. Das heißt, das neue Licht hilft auch dabei, die Abläufe im gesamten Lager zu koordinieren und wird damit Teil des modernen Logistikprozesses.
Leuchten kommunizieren per Funk
Eine hochwertige LED-Beleuchtung ohne aufwändigen Kabelsalat: Dem mittelständischen Metallbauer Witt & Kleyer aus Hamburg-Norderstedt ging es darum, optimale Lichtverhältnisse für exaktes Arbeiten zu schaffen. Die bisherige Beleuchtung wurde der anspruchsvollen Arbeit in der Produktion nicht mehr gerecht. Seit Sommer vernetzt das Lichtmanagement-System Interact Pro 51 moderne Philips LED-Leuchten sowie 13 Schalter und Sensoren ohne zusätzliche Verkabelung und kommuniziert per Funk. Die Software steuert und überwacht die Beleuchtung per App – inklusive Dashboard.
Stand: 08.12.2025
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