Prototypenfertigung beflex electronic feiert sein 15-jähriges Bestehen
Am 1. Juli 1999 hat im schwäbischen Frickenhausen eine Erfolgsgeschichte begonnen, wie man sie sonst nur von US-Startups kennt. Der Hightech-Spezialist beflex electronic besetzte mit einem fünfköpfigen Team eine Nische und konnte mit den Aufgaben und Jahren kontinuierlich wachsen.
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Elektronikfertigung ist nicht gleich Elektronikfertigung. Die bebro electronic, die heutige Muttergesellschaft von beflex, hatte Ende der neunziger Jahre erkannt, dass das Fertigen von Prototypen und Serien mit derselben Produktionseinrichtung unternehmerische Zielkonflikte in sich birgt. Daraus entstand eine Geschäftsidee, und das war auch die Geburtsstunde von beflex electronic.
Heute hat beflex-Geschäftsführer Andreas Walter eine 40-köpfige Mannschaft zur Verfügung – ein schlagkräftiges Team, das Kundenorientierung lebt. Da ist zum einen der Unternehmensleitsatz „Zwei Stunden, ein glücklicher Kunde“, der ungeschrieben, aber spürbar in den Räumen und in den Köpfen herrscht. In dieser Zeitspanne versucht beflex, dem Kunden räumlich nahe zu sein.
Fertigungsvorbereitung
Gemeinsam zu mehr Transparenz und Datenvernetzung
Zum anderen macht sich beflex daran, innerhalb von 24 bis 48 Stunden auf Kundenwünsche zu reagieren und Angebote zu fixieren. Wenige Schnittstellen in den Prozessen, Eildienste und eine leistungsfähige Produktion bei Kleinst- und Kleinserien machen es möglich.
Gerade knifflige Projekte wecken den Pioniergeist der Frickenhausener. „Viele Mitbewerber sind nach eigenem Anspruch spezialisiert. Wenn dem so ist, sind wir für unsere Kunden wohltuend anders aufgestellt“, meint Andreas Walter im Hinblick auf sein Servicefeld: Sowohl in Frickenhausen wie auch in der Münchener beflex-Niederlassung kann das Unternehmen SMD-Bestückung unter Reinraumbedingungen der Klasse 8 vornehmen.
Eine Spezialität ist auch das hochkomplexe Prototyping, etwa das Fertigen nach außergewöhnlicher Geometrie wie das in Form einer Kaffeesahnen-Dose, rund und ohne Nutzenrand. "Wir miniaturisieren", meint Walter und ist stolz auf seine Kunden, die unter anderem in der Medizin- Kommunikations- und Industrietechnik zu Hause sind.
Ebenso beweglich geht es bei der Wahl der Trägermaterialien zu. Mit der Verarbeitung von Folien – von Flex- und Starrflex- bis zum Standard-Material – wagt sich das Unternehmen bis in die Randgebiete der Machbarkeit. Walter kommentiert diesen Schritt folgendermaßen: „Wir haben eine technische Vorreiterrolle auf unserem Spezialgebiet. Und das soll auch künftig so bleiben.“
Mittelfristig hat hat beflex-Geschäftsführer Walter ein gesundes Wachstum im Visier. Neben einem Standort im schweizerischen Windisch und der Fertigung in München und Frickenhausen unterhält beflex noch ein technisches Büro in Witten an der Ruhr. Auch daraus, so das erklärte Ziel der Schwaben, soll in naher Zukunft ein Produktionsstandort entstehen.
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