sitronic und Spoerle Baugruppenproduzent automatisiert Bestell- und Lagerprozesse mit CARES Version 8.1

Redakteur: Claudia Mallok

Der EMS-Anbieter und Automobilzulieferer sitronic im schwäbischen Gärtringen ist das erste Unternehmen, das mit der Software CARES Version 8.1 von Spoerle arbeitet. CARES ist eine Bestellsoftware zur Automatisierung des Bestell- und Lagerverwaltungsprozesses nach der Kanban-Methode.

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Neue Supply-Chain-Management-Systeme auf Internet-Basis sind zunehmend gefordert. Im Mittelpunkt stehen schnelle Reaktionszeiten, da die Nachfragezyklen immer kürzer werden. Der EMS-Anbieter und Automobilzulieferer sitronic und Spoerle arbeiten seit vielen Jahren intensiv zusammen und optimieren kontinuierlich die Lieferkette.

Mit der Software CARES bietet Spoerle eine Online-Verwaltung der Lieferbeziehungen und der damit zusammenhängenden Logistikmodelle an. CARES ist eine Bestellsoftware zur Automatisierung des Bestell- und Lagerverwaltungsprozesses nach der Kanban-Methode. Die webbasierte Plattform ist rund um die Uhr verfügbar. Das Ergebnis: automatisierte und kurze Durchlaufzeiten.

Der EMS-Anbieter und Automobilzulieferer sitronic ist das erste Unternehmen, das mit der neuen Version 8.1 CARES (Customer Auto-REplenishment System) von Arrow arbeit (Archiv: Vogel Business Media)

sitronic ist das erste Unternehmen, das mit der neuen Version 8.1 CARES arbeitet. Die Schwaben nehmen damit eine Vorreiterrolle in der elektronischen Warenwirtschaft ein. Über eine einfache, intuitive Benutzeroberfläche kann sitronic Material- und Informationsflüsse planen und steuern. Das System sorgt für eine durchgängige Prozessunterstützung. Darüber hinaus ist ein kabelloses Scanner-System mit direkter Internet-Schnittstelle in CARES integriert, über das die Ware ein- und ausgebucht werden kann.

Echtzeitreports dokumentieren Materialfluss

Die Installation zusätzlicher Hardware entfällt. Echtzeitreports komplettieren das System und verschaffen allen Mitarbeitern im Lieferprozess, sowohl bei sitronic als auch bei Spoerle, jederzeit einen Überblick. Die Software erlaubt es sitronic, flexibel auf sich schnell verändernde Anforderungen zu reagieren und Engpässe zu vermeiden. Warenprozesse lassen sich deutlich verschlanken, die Liefersicherheit bleibt erhalten. Der automatisierte Prozess sei zudem weitaus weniger fehleranfällig als frühere, Papier basierte Prozesse.

Für sitronic sei es sehr wichtig, je nach Anforderung individuelle Methoden zur Steuerung der Lieferprozesse anzuwenden. Mit CARES kann der Elektronikproduzent vorausschauend planen und die Lieferungen effektiv verwalten. Sicherheit ist dabei ein zentraler Aspekt. Sie wird über eine 128-Bit-HTTPS-Verschlüsselung und die Speicherung vertraulicher Daten in einem unabhängigen Server-System gewährleistet.

sitronic in Gärtringen: Lieferant für die Automobilindustrie

Umsatz 2007: gut 30 Mio. €; Mitarbeiter: 150; Gründung: 1969

Anzahl der produzierten Baugruppen 2007: ca. 3 Mio.

Anzahl verarbeitete Bauelemente 2007: 250 Mio.

Zertifizierung: TS 169491

Wolfgang Doll, Geschäftsführender Gesellschafter und Reiner Föry Leiter Kundencenter Produktionsdienstleistung bei sitronic (Archiv: Vogel Business Media)

Geschäftsfelder: Entwicklung und Fertigung von elektronischen Komponenten im Kfz, z.B. Leistungselektronik, intelligente Sensoren für Temperatur, Feuchte, Taupunkt und Scheibenbeschlag, sowie Bedien- und Steuergeräte für Heizungs- und Klimaanlagen, Cabrio-Verdeck-Steuerungen;

SE-Partner (Simultanes Engineering) für Unternehmen ohne eigene Produktion zur Industrialisierung oder Entwicklung neuer Prozesse und zugehörige Anlagen, Entwicklung und Qualifizierung von Prozessen für die Elektronikverarbeitung.

Stärken: Fertigungspartner mit hohem Prozess- und Test-Knowhow, der bereits in den frühen Produktentstehungsprozess eingebunden ist, eigene Produktentwicklung, Industrialisierung oder Entwicklung neuer Prozesse und Anlagen.

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